Landkreis empfiehlt Alltagsklimatrick
Haferdrink statt Kuhmilch

Das Umweltbundesamt wirbt mit einer Kampagne für Pflanzenmilch | Foto: UBA
  • Das Umweltbundesamt wirbt mit einer Kampagne für Pflanzenmilch
  • Foto: UBA
  • hochgeladen von Gabriele Poepleu

Der Landkreis Harburg beteiligt sich an der Informationskampagne des Umweltbundesamtes #WareWunder: Die Kreisverwaltung empfiehlt den Verzehr von Pflanzenmilch statt Kuhmilch. Denn es hat sich herausgestellt: Mit Hafermilch und Co. lässt sich einiges fürs Klima tun.

Die Milchalternativen aus Soja, Hafer, Reis oder Mandeln, oft gemischt mit Wasser, können gut statt Kuhmilch verwendet werden, sind gesund und entlasten Umwelt und Klima, wenn dadurch weniger Kuhmilch produziert wird. „Sie punkten im Vergleich zu Kuhmilch mit geringeren Treibhausgasemissionen, weniger Flächenbedarf und niedrigerem Wasserverbrauch“, fasst Oliver Waltenrath, Klimaschutzmanager des Landkreises Harburg, die Vorteile zusammen.

Pflanzendrinks sind daher einer der Schlüsselbereiche in der Kampagne #WareWunder des Umweltbundesamtes, an der sich der Landkreis Harburg beteiligt. Im Energiewegweiser des Landkreises (www.energiewegweiser.de), werden Tipps und Tricks für bewussten Konsum gegeben. In der siebenteiligen Reihe #WareWunder werden bis März 2026 unter dem Motto „kleiner Aufwand – großer Nutzen“ unregelmäßig sieben Schlüsselprodukte vorgestellt.

Die pflanzenbasierten Milchalternativen haben einige Vorteile gegenüber herkömmlicher Kuhmilch: Hafer-, Soja- oder Reisdrink sind vielseitig, auch für Menschen mit Laktoseintoleranz geeignet, sind ballaststoffreich, enthalten wichtiger Nährstoffe wie Kalzium und weniger gesättigte Fettsäuren.

KREISZEITUNG WOCHENBLATT +++ Melde dich jetzt für unseren WhatsApp-Newsticker an und erhalte die wichtigsten Nachrichten direkt auf dein Handy! – Hier klicken und abonnieren +++

Ihr ökologischer Vorteil liegt in ihrer Herstellung: „Der Zusammenhang zwischen Kuhmilch und dem Klimawandel ist größer als viele glauben“, betont Waltenrath. Pflanzendrinks verbrauchen deutlich weniger Wasser, benötigen weniger Anbaufläche und verursachen weniger klimaschädliche Treibhausgase als Kuhmilch. Zum Beispiel Haferdrinks haben einen rund 80 Prozent geringeren CO₂-Fußabdruck als Kuhmilch.

Was bedeutet das für eine vierköpfige Familie, wenn sie täglich einen Liter Kuhmilch durch Haferdrinks ersetzt? Sie kann damit gut 400 Kilogramm CO₂ im Jahr einsparen. „Das entspricht etwa der Menge an schädlichen Treibhausgasen, die ein Auto auf der über 2.000 Kilometer langen Strecke von Kopenhagen über Stuttgart nach Rom ausstößt“, verdeutlicht Waltenrath. Gleichzeitig werden im Vergleich zu Kuhmilch rund 474.500 Liter Wasser weniger benötigt. „Das entspricht etwa dem Wasserverbrauch von über 3.000
Vollbädern.“

Redakteur:

Gabriele Poepleu aus Jesteburg

Webseite von Gabriele Poepleu
Gabriele Poepleu auf Facebook
Gabriele Poepleu auf Instagram
Gabriele Poepleu auf YouTube

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

4 folgen diesem Profil

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.