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Kleiner Bauboom auf der Stader Geest

Das Neubaugebiet in Helmste soll vom Birkenweg aus erschlossen werden

Neue Grundstücke für Einfamilien- und Doppelhäuser in Düdenbüttel und Deinste

sb/tp. Düdenbüttel/Deinste. Heiß begehrt sind Bau-Grundstücke auf der Stader Geest: Der Rat der Gemeinde Düdenbüttel (Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten) hat auf seiner jüngsten Sitzung den Weg für die Erschließung von 25 Baugrundstücken freigemacht. In Deinste soll am Birkenweg ein Neubaugebiet mit 26 Plätzen entstehen.

Wie berichtet, laufen die Bauarbeiten an der Porta-Coeli-Schule in Himmelpforten auf Hochtouren, dort gesellten sich kürzlich zu den bestehenden 60 Grundstücken weitere 80 voll erschlossene Grundstücke. Nun zog die Politik der Nachbarkommune Düdenbüttel nach und stellte mit der Freigabe eines neuen Bebauungsplan-Entwurfes „Osterdamm“, der im Gemeindebüro einsehbar ist, die Weichen für Bautätigkeiten in direkter Nachbarschaft des Baugebietes „Steinkamp“.

Auf dem 30.000 Quadratmeter großen Areal mit einer Grünfläche von 6.000 Quadratmetern wird Platz für 25 Neubauten geschaffen. Die Mindest-Grundstücksgröße beträgt 800 Quadratmeter, der Grundstückspreis 80 Euro je Quadratmeter. Der Baubeginn wird für kommendes Frühjahr angepeilt. Neben Einfamilienhäusern sind Doppelhäuser möglich.

Laut Bürgermeister Heinz Mügge Düdenbüttel verfolgt die Verwaltung mit dem neuen Bebauungsplan das Ziel, öffentliche Einrichtungen wie Kindergarten und Sportplatz auszulasten. Für die Grundstücke gebe es bereits fünf Anfragen aus dem Dorf.

Die Vermarktung der voll erschlossenen Grundstücke liegt in den Händen der Gemeinde. Gut möglich, dass die Gemeinde durch die Bauland-Expansion die Zahl der Einwohner von derzeit 969 auf mehr als 1.000 erhöht.

In dem Geestdorf Helmste in der Samtgemeinde Fredenbeck ist man erst am Anfang der Bauleitplanung. Dort möchte die Kreissparkasse Stade ein Neubaugebiet mit 26 Wohngrundstücken auf einer Fläche von 2,3 Hektar am Birkenweg erschließen. Ein Kaufvertrag mit dem Eigentümer des Ackers wurde bereits geschlossen.

"In Helmste gibt es nur sehr wenig freie Grundstücke in Lückenbebauung", sagt Samtgemeinde-Bürgermeister Ralf Handelsmann. Mit dem Neubaugebiet soll die Nachfrage aus dem Dorf gedeckt werden. Sowohl bei jungen Helmster Bürgern als auch bei Senioren bestehe Interesse an neuen Eigenheimen bzw. seniorengerechtem Wohnraum. Die Parzellen sollen zwischen 700 und 800 Quadratmeter groß sein und mit Einzel- und Doppelhäusern bebaut werden. Der Preis pro Quadratmeter werde laut Planung zwischen 85 und 90 Euro liegen.

Das Geestdorf Helmste zählt derzeit zirka 1.000 Einwohner. Das letzte Neubaugebiet im näheren Umkreis entstand laut Ralf Handelsmann vor rund zehn Jahren im Nachbardorf Deinste.