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Schiffsanleger Stadersand eingeweiht

Silvia Nieber und Wolfgang Drusell hissen die Stader Flagge (Foto: tk)

Bauarbeiten am beliebten Ausflugsziel an der Elbe sind abgeschlossen

sb. Stade. Kaum eine Hansestadt hat so viele Häfen wie Stade. Neben dem Industriehafen in Bützfleth, dem Stadthafen und dem Holzhafen an der Hansestraße und dem historischen Hafen am Fischmarkt können jetzt wieder Schiffe am Anleger Stadersand festmachen.

Mit einem bunten Fest ist am vergangenen Samstag der neu gestaltete Hafen Stadersand eingeweiht worden. Stades Bürgermeisterin Silvia Nieber zeigte sich zufrieden mit der maritimen Anlage. "Stadersand ist eine gute Ergänzung unseres hansestädtischen Angebots", sagte sie.

Fast den ganzen Tag lang wurde auf Stadersand gefeiert. Nach der offiziellen Einweihung der abgeschlossenen Baumaßnahmen im Uferbereich sowie in der Parkzone durch die Stader Bürgermeisterin gab es einen zünftigen Jazz-Frühschoppen mit den "Hedgehog Stompers" aus Buxtehude und einem bunten Rahmenprogramm am und auf dem Wasser.

Neben der Hafenanlage wurde am Samstag am Stadersand eine Flaggenparade mit zehn, jeweils zehn Meter hohen Fahnenmasten eingeweiht. Die Stadt verdankt sie der ehrenamtlichen Initiative der Arbeitsgemeinschaft "Stade aktuell". Deren erster Vorsitzender Wolfgang Drusell hatte zuvor eifrig "Klinken geputzt" und für das Projekt neun regionale Reeder als Sponsoren gewonnen.

Der Hafen Stadersand wurde in zwei Schritten neu gestaltet: Bereits im Jahr 2011 wurde die marode Spundwand erneuert. Diese musste sich jedoch vor dem Verfüllen und der Ausführung angrenzender Erdarbeiten über mehrere Jahre setzen.
Jetzt wurden in der bestehenden Trasse auf einer Länge von 200 Metern die Fahrbahn erneuert, die Be- und Entladezone entlang der Schiffs-Liegefläche sowie ein Aufenthaltsbereich für Besucher neu gepflastert, eine Buswendeschleife eingerichtet sowie eine Pkw-Stellfläche geschaffen.

Der Schiffsanleger Stadersand kann von Schiffen bis 80 Meter Länge genutzt werden. Er bietet sich an für Sondertransporte für die Stader Industrie, für Kurzreparaturen an kleineren Transportschiffen auf Elbe und Schwinge, für Flusskreuzfahrtschiffe oder auch für Fährverkehr Richtung Hamburg oder Cuxhaven.