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Schneller fertig als geplant

Berichteten über den Bauverlauf (v. li.): Andreas Mayer, Robert Bergmann und Johannes Uliczka
thl. Winsen. Das ging fix: Die Sanierungsarbeiten am Innenstadtring in Winsen sind rund zwei Wochen früher beendet worden als geplant. Darauf wiesen jetzt Bauamtsleiter Andreas Mayer sowie Robert Bergmann und Johannes Uliczka vom Planungsbüro Grontmij bei einem Ortstermin hin. Durch eine gute Öffentlichkeitsarbeit habe man die Anwohner früh informiert, sodass es weniger Beschwerden und Probleme gab, berichtete Mayer.
Rund dreieinhalb Monate wurde zwischen der Ring zwischen den Einmündungen Postweg und Tönnhäuser Weg auf einer Länge von etwa 600 Metern "aufgehübscht". Die Fahrbahn bekam einen neuen Belag und die Fußwege wurden erneuert. Im Bereich der Bushaltestellen am ZOB sowie an den Fußgängerüberwegen wurden weiße Pflastersteine mit Rillen und Noppen eingelassen, die sich auch farblich von den normalen Wegebelag abheben. "Damit können sich auch Sehbehinderte und Blinde orientieren", erklärte Uliczka. Anhand der Richtungsführung der Rillen würden sie erkennen, wo sie längs gehen müssten bzw. wo sie in den Bus einsteigen können.
Dieser spezielle Ausbau, der an drei Stellen im Baubereich realisiert wurde, ist künftig überall vorgesehen - nicht nur in Winsen sondern landesweit. "Damit wird den Leuten der Weg durch die Stadt erleichtert", erklärte Bergmann.
Rund 650.000 Euro hat die Stadt in die Baumaßnahme investiert. Eine ähnliche Summe wird im kommenden Jahr zu Buche schlagen, wenn der zweite Bauabschnitt der Ringsanierung zwischen der Einmündung Postweg und der sogenannten Wolperding-Kreuzung realisiert wird.