Das ist ein Schlag ins Kontor des Apenser Rathauses: Nach 19 Jahren im Bauamt hat Sabine Benden, stellvertretende Samtgemeinde-Bürgermeisterin, zum 1. Juli den Antrag auf Aufhebung ihres Arbeitsvertrages gestellt. "Zu den Gründen brauche ich wohl nichts zu sagen", so Benden gegenüber dem WOCHENBLATT. Dass das Verhältnis zwischen ihr und der Samtgemeinde-Bürgermeisterin Petra Beckmann-Frelock zerrüttet ist, war unter anderem bei diversen öffentlichen Ratssitzungen mehrfach deutlich zum Ausdruck gekommen und hatte auch für manche Schlagzeile im WOCHENBLATT gesorgt.
Sabine Benden hat bereits einen neuen Arbeitsvertrag unterschrieben: Zukünftig wird sie mit ihrem Fachwissen bei Viebrock in Harsefeld im Bereich Baurecht tätig sein. "Eine ganz tolle Herausforderung. Ich freue mich schon sehr darauf", sagt sie.
Als Bauamtsleiterin hat Benden in Apensen viele tolle und große Projekte begleitet. "Eine Besonderheit der Gemeinde ist ihr Entwicklungspotential", sagt sie. So sei eines ihrer spannendsten Projekte der Bebauungsplan Nr. 8 gewesen, zu dem die Ortsumgehungsstraße, das Gewerbe- und auch das Neubaugebiet Neukloster Straße / Am Butterberge gehören. Doch ihre Tätigkeitsliste ist lang und reicht von insgesamt 15 Verfahren zur Änderung von Flächennutzungsplanen sowie 66 Bebauungsplanänderungen bis hin zu diversen Fördermaßnahmen. "Ich habe jede Chance genutzt, um Fördermaßnahmen zu bekommen, und war dann auch hartnäckig", sagt Benden. Unter anderem wurden dadurch Baumaßnahmen für den Aussichtsturm und das neue Dienstleistungszentrum in Sauensiek, das Jugend- und Kulturzentrum in Apensen sowie zahlreiche Wirtschafts- und Gemeindeverbindungswege gefördert.
"Die Gemeinden Apensen und Sauensiek sind mir sehr ans Herz gewachsen", sagt Sabine Benden. "Wir waren ein tolles Rathausteam und auch die Zusammenarbeit mit der Politik war großartig."
Noch mehr lesen Sie am kommenden Mittwoch im WOCHENBLATT.

Autor:

Nicola Dultz-Klüver aus Buxtehude

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