Gymnasium am Kattenberge: Erinnerungskultur erhalten

Schlagen einen Audio-Guide für die Gedenkstätte vor: Manja Seifert (li.) und Amalie Vent
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Buchholz: Schüler führten mit dem Volksbund Projekt zum Thema "Kreis und Menschenrechte" durch

os. Buchholz. Im Vorfeld des Volkstrauertags, der am 19. November begangen wird, haben sich die Neunt- bis Elftklässler des Buchholzer Gymnasiums am Kattenberge (GAK) ausführlich mit dem Thema „Krieg und Menschenrechte“ auseinandergesetzt. Kooperationspartner war der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Die Ergebnisse stellten die Schüler in einer Ausstellung zusammen, die noch bis Freitag, 17. November, im Gymnasium im Schulzentrum am Sprötzer Weg zu sehen ist. Auch Gäste können sich die Stellwände in der Aula ansehen.
Der Volkstrauertag ist in Deutschland ein staatlicher Gedenktag und gehört zu den sogenannten stillen Tagen. Er wird seit 1952 zwei Sonntage vor dem ersten Adventssonntag begangen und erinnert an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen. Am GAK gehört eine Reise zur Kriegsgräberstätte nahe Kamminke auf Usedom (Mecklenburg-Vorpommern) für Neuntklässler zum Schulprogramm.
Bei dem Projekt sollten sich die Schüler u.a. Gedanken machen, wie die Kriegsgräberstätte optimiert und für Gäste weiter attraktiv gestaltet werden kann. Amalie Vent und Manja Seifert (beide 9a) regten in ihrem Vortrag einen Audio-Guide und eine App an, mit denen Besucher der Gedenkstätte Informationen über die Situation kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs erhalten.
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge steuerte verschiedene Stellwände zur Ausstellung bei. „Darauf haben wir gezielt Einzelbiografien von Opfern geschidert“, erklärt Karl-Friedrich Boese, Bildungsreferent des Volksbundes. Man habe sich zum Ziel gesetzt, die Erinnerungskultur an die Opfer von Gewaltherrschaften zu erhalten.

Schulen, die die Stellwände des Volksbundes ebenfalls ausstellen wollen, können sich bei Karl-Friedrich Boese (Tel. 04131-36695, karl-friedrich.boese@volksbund.de) melden.

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Organisierten das Projekt: (v. li.) die GAK-Lehrerinnen Maren Kunze und Nina Radke sowie Karl-Friedrich Boese vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

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