Integriertes Quartierskonzept
Komfortgewinn durch Haussanierung
- Mark Bronsert vor seinem sanierten Reihenhaus
- Foto: Stadt Buchholz
- hochgeladen von Stefanie Hansen
Mark Bronsert musste nicht lang überlegen: Als für das integrierte Quartierskonzept „Zwischen den Gleisen“ in Buchholz drei Besitzer gesucht wurden, deren Immobilien als Musterhäuser für eine Sanierung dienen, bewarb sich der Familienvater sofort. Jetzt, einige Monate später, zieht Mark Bronsert ein positives Fazit: „Ich bin sehr beeindruckt von dem Ergebnis. Ich empfehle jedem, sich mit der Sanierung seines Hauses zu beschäftigen.“
Mark Bronsert lebt mit seiner Ehefrau und zwei Kindern in einem Endreihenhaus aus den 1970er Jahren. Dieses war prädestiniert für eine Sanierung, um den CO2-Ausstoß deutlich zu senken. Der Gebäudesektor ist neben dem Kfz-Verkehr der größte Emittent von klimaschädlichem Treibhausgas.
Zunächst nahm Energieberater Stephan Silber die Daten für das Reihenhaus auf und entwickelte aus den Ergebnissen mögliche Maßnahmen. Die Kosten für die Energieberatung wurden übernommen. „Herr Silber hat mir vor, während und nach der Sanierung super zur Seite gestanden“, lobt Mark Bronsert. Der Energieberater sorgte auch dafür, dass der Hausbesitzer von seinem ursprünglichen Plan abrückte, das Haus von innen zu dämmen. Stattdessen entschied er sich für eine Außendämmung, spätestens als die Baufirma einen sehr guten Preis machte. Zudem wurden Teile des Kellers gedämmt, neue Fenster eingebaut und eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach installiert. Die Investitionen bereut Mark Bronsert nicht. Man müsse langfristig denken, sagt er.
Die Ergebnisse der Sanierungsmaßnahmen wurden für die vierköpfige Familie schnell spürbar. „Schon nach einer Woche hatte sich die Raumtemperatur im zwei Grad erhöht, die Außenwand war bei Weitem nicht mehr so kalt vor zuvor“, berichtet Mark Bronsert. Folge: Er konnte die Vorlauftemperatur für die Heizung um sieben Grad reduzieren. „Der Komfortgewinn für unser Haus ist beachtlich“, freut sich der Besitzer.
Die Sanierung des Hauses mit etwa 150 Quadratmetern Wohnfläche ist noch nicht abgeschlossen. Als Nächstes will Mark Bronsert noch eine Wärmepumpe installieren, in Kürze will er dafür Angebote einholen. Und auch eine Wallbox steht mittelfristig auf der Vorhabenliste. Bronsert: „Mein nächstes Auto wird mit Sicherheit ein E-Auto.“
Auch das Quartierskonzept „Zwischen den Gleisen“ soll in die Verlängerung gehen. Die Stadt Buchholz will sich um Fördermittel für ein Sanierungsmanagement bewerben – damit noch mehr Hausbesitzer wie Mark Bronsert bei der Sanierung ihrer Immobilie professionell begleitet werden können und der Klimaschutz in Buchholz weiter gestärkt wird.
Redakteur:Stefanie Hansen aus Buchholz |
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