Der Kleckerwald als Müllentsorgungplatz?
Wie ein Sonntagsspaziergang zu einem Ärgernis wurde / Illegale Müllkippe

Bretter einer Wohnzimmereinrichtung umrahmt vom Farn
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  • Bretter einer Wohnzimmereinrichtung umrahmt vom Farn
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Am vergangenen Wochenende unternahm ich einen ausgiebigen Spaziergang durch den Kleckerwald. Es war schönstes Wetter, Sonnenstrahlen suchten sich ihren Weg durch die Äste. Von der Bendestorfer Straße beginnend führte mein Weg in Richtung Itzenbüttel. Fußgänger und Radfahrer grüßten beim Aufeinandertreffen. Doch kaum fiel mein Blick in abzweigende kleine Waldwege, stieg Wut in mir auf: Es war Gartenabfall (Blätter, Rasenschnitt und Nadelbaumabschnitt) abgeladen worden. Zudem wurde dabei das unter Naturschutz stehende Moos abgedeckt. Kaum hatte ich die Kamera wieder eingesteckt, kam die nächste Entsorgungsstelle: Zwei Ladungen zerstörte Waschbetonplatten lagen am Wegesrand. Das weitere Ärgernis ließ nicht lange auf sich warten: Eine zerstörte Kücheneinrichtung und weitere Einrichtungsgegenstände befanden sich zwischen zwei eng stehenden Sträuchern.

Der Wald als kostenfreie Müllentsorgungskippe? Was denken sich diese Menschen, die ihren Müll auf Kosten der Allgemeinheit und des Forstbesitzers illegal entsorgen? Die Natur wird dabei zerstört, der Naturschutz missachtet. Die Strafen für diese Abfallsünder sind wohl noch zu gering, falls sie erwischt werden. Kindern wird gelehrt, kein Papier in die Gegend zu schmeißen. Das ging an diesen Müllentsorgern wohl vorbei.

Axel-Holger Haase

Autor:

Axel-Holger Haase aus Buchholz

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