Jahresrückblick der Stadt Buchholz
Tunnel-Aus und Klimademonstration

Die Organisatoren von "Fridays for Future" aktivieren in Buchholz stets mehrere hundert Teilnehmer für die Klimaschutzdemonstrationen
  • Die Organisatoren von "Fridays for Future" aktivieren in Buchholz stets mehrere hundert Teilnehmer für die Klimaschutzdemonstrationen
  • hochgeladen von Oliver Sander

os. Buchholz. Das Aus für die Planung des Mühlentunnelneubaus, die Klimaschutzdemonstrationen der Bewegung "Fridays for Future", der Beginn des Anbaus an der Waldschule oder die Bürgerwerkstatt für das Stadtentwicklungsprojekt "Buchholz 2025 plus" - im vergangenen Jahr war viel los in Buchholz. Die Stadtverwaltung hat jetzt einen Rückblick auf 2019 veröffentlicht.
• Ende Februar wird es Gewissheit: Der Rat der Stadt entscheidet sich mit großer Mehrheit gegen den Bau des Mühlentunnels - aus finanziellen Gründen. Das Ergebnis der Ausschreibung für den Neubau, der den im 19. Jahrhundert entstandenen alten Tunnel ersetzen soll, liegt deutlich über den kalkulierten knapp 21 Millionen Euro. Drei Anbieter reichen Ende 2018 Angebote ein. Das günstigste liegt bei 36 Millionen Euro, das teuerste bei 48 Millionen Euro.
• Mehr als 500 Schülerinnen und Schüler in Buchholz gehen Ende Februar unter dem Motto "Fridays For Future" für den Klimaschutz auf die Straße. Vom Schützenplatz ziehen die Jugendlichen durch die Stadt zur Abschlusskundgebung auf den Rathausplatz. Auf Plakaten und Transparenten fordern sie "Stopp Kohle", "Enkeltauglich muss die Zukunft sein", "Keine Toleranz für Klima Ignoranz".
• Zum Projekt "Buchholz 2025plus" schreibt die Stadt: "Buchholz wird weiter wachsen, wir brauchen deshalb Wohnraum um den Bedarf zu decken", sagt Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse mit Blick auf die lange Warteliste für bezahlbare Wohnungen. "Darauf müssen wir eine Antwort finden." Des Weiteren sei für die künftige Entwicklung unserer Stadt eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur zwingend notwendig. Röhse: "Die Herausforderung besteht darin, zukünftige Planungen so zu gestalten, dass es gelingt, die notwendigen Maßnahmen umzusetzen und gleichzeitig den CO₂-Ausstoß schrittweise zu verringern mit dem Ziel, spätestens im Jahre 2050 CO₂-neutral zu sein."
Auch vermeintlich kleine Themen sind Teil des Jahresrückblicks, wie die Montage von Spezialspiegeln an den Ampeln der Hauptkreuzung Hamburger Straße/Bendestorfer Straße/Schützenstraße, die die Gefahr von Unfällen durch den toten Winkel minimieren sollen.
• Den kompletten Jahresrückblick der Stadt finden Sie unter www.buchholz.de.

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