Sparkasse Harburg-Buxthude
Bei vier Kunden ist eine Einigung noch offen

Die Schließfachanlage der Sparkasse Harburg-Buxtehude 
in Buchholz war Ziel von Dieben  Foto: mum
  • Die Schließfachanlage der Sparkasse Harburg-Buxtehude
    in Buchholz war Ziel von Dieben Foto: mum
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Nach Schließfachraub: Sparkasse zieht Bilanz. 

mum. Buchholz.
Die Sparkasse Harburg-Buxtehude arbeitet nach eigenen Angaben weiter intensiv an der Regulierung des Schadens für die durch den Aufbruch der Schließfachanlage in Buchholz Anfang Juli betroffenen Schließfach-Kunden (das WOCHENBLATT berichtete). Lediglich mit vier von insgesamt 75 Kunden sei noch keine Einigung erzielt worden. Auch mit den Kunden, die von der Kanzlei Hennemann vertreten wurden, konnte eine Einigung erzielt werden. Das bestätigte Jürgen Hennemann auf WOCHENBLATT-Nachfrage. Der Fachanwalt für Versicherungsrecht und Spezialist für Haftpflicht sah nach dem spektakulären Schließfach-Coup in der Filiale in der Poststraße das Unternehmen in der Pflicht, den entstandenen Schaden zu ersetzen. Hennemann ist selbst Geschädigter, wurde aber auch für andere Kunden, deren Schließfächer ausgeräumt worden waren, tätig. "In der Endphase waren unsere Verhandlungen mit der Sparkasse sehr konstruktiv und die Ergebnisse gut."
Wie berichtet, hatten Unbekannte am 6. Juli das voll automatisierte Schließfachsystem überlistet und in Buchholz 80 Bankfächer leer geräumt. Dabei haben die Täter Schmuck, Geld, Silber und Gold erbeutet.
WOCHENBLATT-Redakteur Sascha Mummenhoff sprach mit Sparkassensprecher Thorsten Sundermann über den aktuellen Stand.

WOCHENBLATT:
Mögen Sie etwas zum Gesamtvolumen sagen?
Thorsten Sundermann: Nein, zur Schadenshöhe werden wir uns nicht äußern.
WOCHENBLATT: Wer zahlt die Entschädigungen?
Sundermann: Falls der Kunde nicht gegen dieses Ereignis versichert war, erstattet die Sparkasse den zweifelsfrei nachgewiesenen Schaden.
WOCHENBLATT: Droht noch eine juristische Auseinandersetzung?
Sundermann: Mit vier Kunden steht eine abschließende Einigung noch aus. Wir sind dort in einem offenen, vertrauensvollen Austausch. Bisher erfolgten alle Regulierungen nach einem transparenten, für die Kunden nachvollziehbaren Verfahren. Damit sind wir gut gefahren. Wir gehen davon aus, auch die ausstehenden Vorgänge in beidseitigem Einvernehmen zu lösen.
WOCHENBLATT: Welche Konsequenzen hat der Raub für die Nutzung der Schließfächer?
Sundermann: Wir haben auf den Raub mit weiteren Sicherungsmaßnahmen reagiert.
WOCHENBLATT: Danke für das Gespräch.

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Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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