"Die Bürger warten darauf"

Vertreter der Buchholzer Stadtwerke, der Baufirmen und der Gemeinde Rosengarten nahmen 
symbolisch den ersten Spatenstich in Nenndorf vor
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    symbolisch den ersten Spatenstich in Nenndorf vor
  • hochgeladen von Oliver Sander

"Buchholz Digital" errichtet bis 2022 hochmodernes Glasfasernetz in Rosengarten / Weitere Interessenten

(os). "Von der Versorgung mit modernen Glasfaserkabeln profitieren Bürger und Gewerbetreibende gleichermaßen. Das kann für unsere Gemeinde zu einem echten Standortvorteil werden." Das sagte Dirk Seidler, Bürgermeister der Gemeinde Rosengarten, am vergangenen Dienstag beim symbolischen Spatenstich für eines der größten Infrastrukturmaßnahmen im Landkreis Harburg. Mit ihm vor Ort waren Vertreter der Buchholzer Stadtwerke, der beteiligten Baufirmen und des Gemeinderates. "Die Bürger warten sehnsüchtig auf den Ausbau", sagte Seidler.
Wie berichtet, baut die Buchholz Digital GmbH, ein Schwesterunternehmen der Buchholzer Stadtwerke, bis 2022 ein Glasfasernetz mit Übertragungsgeschwindigkeiten von 500 Mbit/s. Seidler rechnet damit, dass bis zu 6.000 der insgesamt 6.500 Haushalte in der Gemeinde angeschlossen werden.
Bislang sei seine Gemeinde zu großen Teil ein weiter Fleck in der Breitbandversorgung gewesen, erklärte Seidler. Deshalb sei er froh, dass sich die Buchholzer Stadtwerke in Rosengarten engagieren. Das Projekt stehe nicht in Konkurrenz zum Breitband-Förderprojekt des Landkreises Harburg, sondern ergänze es, betonte der Bürgermeister.
Gemeinderats-Mitglied Klaus Meyer-Greve aus Rosengarten-Alvesen erklärte: "Wir brauchen das Glasfasernetz ganz dringend." Derzeit müsse man mit Übertragungsraten von 384 kbit/s. auskommen, was bei Weitem nicht ausreiche. "Ich kenne Schüler, die ihre Hausaufgaben bei den Großeltern in Harburg machen, weil es dort bessere Übertragungsquoten gibt, sowie Gewerbetreibende, die ihre Daten auf einen USB-Stick ziehen und woanders weiterverwenden", sagte Meyer-Greve.
Wie hoch die Investitionskosten von Buchholz Digital sein werden, hänge von der Anschlussquote der Bürger und der Unternehmen ab, erklärte Dr. Christian Kuhse, Geschäftsführer der Buchholzer Stadtwerke. Er verwies auf das Stadtgebiet von Buchholz: Dort habe das Unternehmen rund 30 Prozent der Haushalte angeschlossen und dafür rund 20 Millionen Euro investiert. Der Erfolg gebe der Entscheidung recht, auf moderne Infrastruktur bei Telefonie, Fernsehen und Internet zu setzen: Bereits jetzt stehe Buchholz Digital an der Schwelle zur Profitabilität, deutlich schneller als erwartet. Weitere Gemeinden aus dem Landkreis Harburg haben bereits Interesse an einer Zusammenarbeit bekundet.
Ab Mitte November bekommen die Bürger im ersten Bauabschnitt (Nenndorf, Iddensen, Emsen, Langenrehm) Post von Buchholz Digital. Die weitere Zeitplanung bis 2020 sieht so aus: 2020 werden Klecken und Eckel angeschlossen, 2021 Leversen, Sieversen und Tötensen sowie 2022 Alvesen, Ehestorf, Sottorf und Vahrendorf.

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