Steigenden Energiepreise entgegnen
Jeder vierte Eigenheimbesitzer plant mit Solaranlage

Die Deutschen Immobilieneigentümer planen mit einer Solaranlage die Energiepreise zu senken
  • Die Deutschen Immobilieneigentümer planen mit einer Solaranlage die Energiepreise zu senken
  • Foto: Pexels / Vivint Solar
  • hochgeladen von Axel-Holger Haase
Wirtschaft
Beim umstrittenen Thema Surfpark hielten sich die Stimmen von Befürwortern und Gegnern die Waage

Online-Voting im WOCHENBLATT
Leser-Umfrage zum Surfpark Stade: Fast ein Patt

jd. Stade. Dieses Bauprojekt bietet offenbar reichlich Diskussionsstoff: Beim geplanten Surfpark in Stade gehen die Meinungen auseinander. Das WOCHENBLATT wollte ein Stimmungsbild bei den Leserinnen und Lesern einfangen und richtete daher ein Online-Voting aus. Das brachte folgendes Ergebnis: 49 Prozent sprechen sich für einen Surfpark aus, 46 Prozent positionieren sich ganz klar dagegen. Der Aussage, dass der Surfpark nur gebaut werden soll, wenn bestimmte ökologische Kriterien eingehalten...

Service

Zeitnahe Benachrichtigung nicht mehr möglich
Corona: Gesundheitsamt im Kreis Stade kommt nicht mehr hinterher

jd. Stade.  Die Corona-Fallzahlen im Landkreis Stade steigen weiter – und das Gesundheitsamt kommt nicht mehr hinterher. Eine zeitnahe Kontaktnachverfolgung bzw. Benachrichtigung von Personen, die positiv getestet wurden, ist seit dieser Woche nicht mehr möglich. „Wir schieben derzeit rund 1.000 Betroffene vor uns her, die wir nicht mehr – wie bisher üblich – binnen 24 Stunden angerufen haben“, sagt Landrat Kai Seefried. Die Masse der Infizierten sei einfach zu groß, um alle Fälle innerhalb...

Panorama
Auch während der Rastzeit vollführen die Kraniche ihre imposanten Tänze mit lauten trompetenartigen Rufen
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Vogelbestand im Aufwind
70 Kranich-Paare im Landkreis Stade gezählt

sv/nw. Landkreis Stade. In den 1990er Jahren war der Kranich nur ein sehr seltener Gast im Landkreis Stade. 1996 konnte lediglich ein Brutpaar nachgewiesen werden – inzwischen haben 70 Kranichpaare ihr Revier im Landkreis. Dr. Uwe Andreas, Leiter des Naturschutzamtes: „Dieser große Erfolg ist der Renaturierung und Wiedervernässung in den Naturschutzgebieten Feerner Moor und Hohes Moor sowie in den Kehdinger Mooren zu verdanken.“ Die Zahl der Kraniche nimmt zuWährend der Zugzeit der Kraniche...

Politik
So sieht das Grobkonzept für das Eingangsgebäude für Gastronomie undden Eingangs-/Kassenbereich aus   Foto: Polyplan GmbH und Planungsbüro Kreikenbaum + Heinemann, Bremen

Baubeginn im August
Im August beginnt der Bau des Naturbades in Winsen

thl. Winsen. Im Mai 2024 soll das Naturbad im Eckermannpark fertig sein und kurz danach eröffnet werden. Diesen Fahrplan gab jetzt Angelina Gastvogel von der Stadtverwaltung in der Sitzung des des Ausschusses für Kultur, Freizeit, Tourismus und Partnerschaften vor, die am Dienstagabend im Marstall stattfand. Gastvogel stellte dabei die Entwurfsplanung für das Bad vor, die nahezu komplett abgeschlossen ist. "Der Förderantrag beim Bund ist fristgerecht eingereicht worden, jetzt sind wir im...

Panorama
Viele Pflegekräfte arbeiten am Rande ihrer Kräfte. Ab Mitte März gilt eine Impfpflicht - zunächst in Gesundheits- und Pflegeberufen

Dramatischeren Pflegenotstand suggerieren
Fake-Annoncen gegen die Impfpflicht

(bim). Bundesweit werden aktuell Anzeigenblätter mit Stellengesuchen von Pflegekräften überschüttet, die ungeimpft sind und ab Mitte März - dann soll die Impfpflicht für Gesundheits- und Pflegepersonal gelten - angeblich nach neuen "Wirkungskreisen" und "Herausforderungen" suchen. So auch das WOCHENBLATT. Allerdings handelt es sich dabei offenbar um eine Kampagne von Impfgegnern. "Keine seriöse Krankenschwester würde eine solche Stellenanzeige schalten", erklärte eine medizinische Fachkraft dem...

Panorama
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Corona-Warnapp
Was tun bei einer Begegnung mit erhöhtem Risiko?

(sv). Die Corona-Zahlen befinden sich seit Anfang des Jahres in einer steilen Aufwärtskurve. Durch die sich schnell verbreitende Corona-Variante Omikron schlägt vieler Orts nun die Corona-Warnapp häufiger aus und meldet Begegnungen mit niedrigem oder hohem Risiko. Aber was bedeuten die Risikowarnungen und was ist in einem solchen Fall zu tun? Das RKI erklärt die Meldungen folgendermaßen: Begegnung mit niedrigem Risiko"Zeigt die Corona-Warnapp ein 'niedri­ges Risiko' an und listet gleich­zeitig...

Panorama
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Corona-Zahlen am 26. Januar im Landkreis Harburg
Inzidenzwert sinkt den dritten Tag in Folge

(lm). Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Harburg ist am heutigen Mittwoch, 26. Januar, erneut leicht gesunken. Am Vortag lag der Wert bei 1.274,5, heute bei 1.263,6. Am Mittwoch der Vorwoche zuvor belief sich der Inzidenzwert auf 976,9.  374 neue Corona-Fälle wurden heute vermeldet, 3.235 waren es in den vergangenen sieben Tagen. Die landesweiten Werte der Hospitalisierungsinzidenz (6,9 auf 7,3) und der Intensivbettenbelegung (4,9 auf 5,2 Prozent) sind dagegen angestiegen.  Seit Ausbruch der...

Wirtschaft
Die Beluga XL soll die Beluga ST ersetzen
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Die Beluga-Reihe
Airbus gründet kommerzielle Airline für XXL-Fracht

(sv). Sie ist zu einem gewohnten Anblick am Himmel über Stade geworden: Die Beluga im Anflug auf Finkenwerder. Vor fast 30 Jahren absolvierte die Airbus-Beluga-Reihe ihren Erstflug mit XXL-Frachten, nun sollen die bisher eingesetzten Beluga ST bis 2023 durch sechs größere Beluga XL ersetzt werden, die statt einem gleich zwei A350-Flügel transportieren können. Am Boden sollen die ausgemusterten ST-Flugzeuge jedoch nicht bleiben: Angesichts des wachsenden Nischenmarkts hat Airbus jetzt einen...

Strom, Gas und Heizöl werden immer teurer und haben 2021 neue Rekordhöhen erreicht. Zahlreiche Strom- und Gasversorger haben zum Jahreswechsel ihre Preise erhöht - für viele Verbraucher eine deutliche Mehrbelastung in der Haushaltskasse. Was deutsche Hausbesitzer planen, um sich in Zukunft gegen steigende Energiekosten abzusichern, untersucht eine neue Umfrage von Zolar, der digitalen Plattform für grüne Energie.

44 Prozent der Eigenheimbesitzer machen sich große Sorgen um die Mehrbelastung durch gestiegene Energiepreise Jeder vierte Hausbesitzer plant mit Solaranlage 66 Prozent der Befragten motivieren vor allem die steigenden Energiekosten etwas an ihrer Energieversorgung zu ändern Zahlreiche Haushalte müssen sich dieses Jahr auf deutlich gestiegene Rechnungen für Gas und Strom gefasst machen. Nach Berechnungen führender Vergleichsportale verteuerte sich Energie binnen einem Jahr um 35 Prozent. Wie groß die Sorge vor steigenden Energiekosten unter Hausbesitzern ist und wie diese planen, sich in Zukunft gegen hohe Energiekosten abzusichern, zeigen die Ergebnisse der bevölkerungsrepräsentativen Umfrage von Zolar, an der deutschlandweit 521 Hausbesitzer am 12. Januar 2022 teilgenommen haben.

Große Sorge vor steigenden Energiekosten

44 Prozent der Eigenheimbesitzer machen sich große Sorgen um die deutliche Mehrbelastung durch gestiegene Energiepreise. Noch einmal so viele (43 Prozent) sind etwas besorgt. 13 Prozent sorgen die extremen Preissteigerungen kaum oder gar nicht. Die Ergebnisse zeigen: Weniger bzw. keine Bedenken haben vor allem jene Verbraucher, die ihren Strombedarf bereits größtenteils unabhängig von ihrem Energieversorger abdecken können. Wer zum Beispiel eine eigene Solaranlage besitzt, kann kostengünstigen und zugleich klimafreundlichen Solarstrom auf dem eigenen Dach produzieren. Das macht Eigenheimbesitzer zu großen Teilen unabhängig von den derzeit sehr hohen Strom- und Gaspreisen. 25 Prozent jener, die bereits eine eigene PV-Anlage besitzen oder mieten, sorgen sich kaum bzw. gar nicht. Wer zudem eine Gasheizung durch eine mit Solarstrom betriebene Wärmepumpe ersetzen kann, spart zusätzlich. Während Netzstrom aktuell rund 32 Cent pro kWh kostet, zahlen Verbraucher für Solarstrom nur acht bis elf  Cent pro kWh.

Jeder vierte Hausbesitzer plant mit Solaranlage

Immer mehr Privathaushalte erkennen, dass Solarenergie bereits heute eine der kostengünstigsten und umweltfreundlichsten Arten der Stromerzeugung ist. Die Ergebnisse zeigen (Mehrfachnennungen möglich): Jeder vierte Hausbesitzer (26 Prozent) plant in den nächsten zwei Jahren in eine Solaranlage zu investieren. Unter den 35- bis 44-jährigen sowie 55- bis 65-jährigen ist es sogar fast jeder Dritte (29 Prozent). Weitere 13 Prozent planen ihren Strombedarf über alternative Energiequellen abzudecken. Über einen Wechsel des Energieversorgers versuchen 41 Prozent der Befragten ihre Kosten zu senken. 64 Prozent möchten den Geldbeutel hingegen durch konsequentes Energiesparen entlasten. Dabei sind zwei Drittel der Befragten (66 Prozent) vor allem durch die steigenden Energiekosten motiviert, etwas an ihrer Energieversorgung zu ändern. 43 Prozent möchten durch ihren veränderten Energiekonsum mehr zum Klima- und Umweltschutz beitragen (Mehrfachnennungen möglich).

"Private Solaranlagen lohnen sich derzeit mehr denn je. Die Preise für Solarmodule sind in den letzten Jahren extrem gefallen, dadurch sind die Anlagen ein ganzes Stück günstiger geworden als vor fünf oder zehn Jahren. Zudem sind die Energiepreise extrem gestiegen - 2023 könnten sie bei 35 Cent pro kWh liegen. Den eigenen Strom auf dem Dach selbst herzustellen, ist die günstigste Form Strom zu erzeugen. Und ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz", sagt Alex Melzer, CEO von Zolar.

Steigender Strombedarf durch Elektrifizierung

Der Strombedarf deutscher Haushalte wird in Zukunft deutlich steigen. Bereits zum 1. Januar 2025 soll in Neubauten jede neu eingebaute Heizung auf der Basis von 65 Prozent erneuerbarer Energien betrieben werden, wofür sich die Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaik anbietet. Kommt ein Elektroauto hinzu, kommt eine vierköpfige Familie auf einen durchschnittlichen Strombedarf von rund 12.500 kWh pro Jahr. Wer da auf selbst produzierten und zugleich kostengünstigen Solarstrom vom eigenen Dach zurückgreifen kann, tut nicht nur etwas Gutes für das Klima, sondern kann über 20 Jahre mehr als 50.000 Euro Stromkosten einsparen - die Kosten für die Anschaffung der Solaranlage sind hier bereits einberechnet. (agrar-PR)

Autor:

Axel-Holger Haase aus Buchholz

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