Buxtehude Museum: Der Anbau beginnt

Auf Baustellentour (v.li.): Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt, Museumsleiterin Dr. Susanne B. Keller und Architekt Bernd Wedemann
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Die Pfahlgründung für Erweiterungsbau steht unmittelbar bevor / Wiedereröffnung 2019

tk. Buxtehude. Es ist nicht mehr zu übersehen, dass etwas Großes passiert: Das Buxtehude Museum ist eingerüstet und die Arbeiten für den Erweiterungsbau werden mit der Pfahlgründung noch im Dezember, spätestens aber im Januar, beginnen. Die energetische Sanierung des Bestandsgebäudes soll noch in diesem Jahr beendet werden.

So sieht der Zeitplan aus: Wenn die 14 Pfähle für den Anbau acht Meter tief in den Boden gepresst worden sind, muss die Baustelle 28 Tage ruhen. Dann beginnt der Rohbau des neuen Baukörpers, der hinter dem denkmalgeschützten "Samel"-Haus und neben dem Altbau liegt. Architekt Bernd Wedemann geht davon aus, dass die eigentlichen Bauarbeiten im Frühjahr 2018 beginnen. Die Wiederereröffnung des Buxtehude Museums ist für das Frühjahr 2019 geplant.

Wie mehrfach berichtet, wird sich der neue Haupteingang am Petri-Platz im denkmalgeschützten "Samel"-Gebäude befinden. Dort entsteht auch ein Museumscafé. Die ehemalige Backstube, die sich dahinter befand, wurde bereits abgerissen. An dieser Stelle entstehen ein neues Ausstellungsgebäude, das Fluchttreppenhaus sowie Technik- und Depoträume. Insgesamt wird sich die Ausstellungsfläche verdoppeln.
Für Museumsleiterin Dr. Susanne B. Keller und ihr Team gibt es hinter den Kulissen viel zu tun: Sie planen zusammen mit Wissenschaftlern und Ausstellungsexperten das neue Buxtehude Museum. Die Stadtgeschichte hat künftig viel mehr Platz "modern erzählt", so die Museumsleiterin. Und die bedeutenden Altsachsenfunde aus der Immenbecker Grabung bekommen endlich ihren Platz in einer Dauerausstellung.
Die Buxtehuder Museumsmacher überlegen derzeit noch, wie sie die Buxtehuder Bürger am Entstehen ihres neuen Museums beteiligen können. Eine Idee ist dabei, Führungen über die Baustelle anzubieten.

Auf Baustellentour (v.li.): Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt, Museumsleiterin Dr. Susanne B. Keller und Architekt Bernd Wedemann
Blick zurück: Das "Samel"-Haus vor einem Jahr. Hier bekommt das Museum seinen neuen Eingang samt Cefé

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