Kritik an Kreuzung in Buxtehude-Altkloster
„Der gefährlichste Zebrastreifen weit und breit“
- Holger Krüger an der Bushaltestelle direkt an der Kreuzung in Altkloster
- hochgeladen von Nicola Dultz
Schon mehrfach sei er beim Überqueren der Hauptstraße in Altkloster auf dem Zebrastreifen fast angefahren worden, berichtet Holger Krüger (68). Kein Wunder, so der Ingenieur, der 40 Jahre in der Industrie beschäftigt war und heute noch beratend tätig ist. Der Zebrastreifen befindet sich direkt hinter der Kurve, Autofahrer, die von der Estetalstraße kommend rechts in die abknickende Hauptstraße (Moisburger Straße) abbiegen, können die Fußgänger erst im letzten Augenblick sehen. "Das ist der gefährlichste Zebrastreifen weit und breit", so Krüger. "Und der befindet sich ausgerechnet auch noch in unmittelbarer Nähe der Grundschule."
An der gesamten Kreuzung beobachtet der gebürtige Altklosteraner immer wieder chaotische Situationen,
Autofahrer, die auf der Moisburger Straße aus Richtung Gewerbegebiet Lüneburger Schanze auf die Kreuzung zufahren, sollen an einer Haltlinie halten, von der aus sie jedoch keinen Einblick in die Kreuzung haben. "Die Autofahrer halten dort, stellen fest, dass sie nichts sehen können, fahren drei Meter weiter und halten erneut, um erkennen zu können, ob die Kreuzung frei ist", so Krüger.
An der Estetalstraße gebe es zwar keine Probleme mit der Verkehrsführung, dafür ist es aufgrund des Blaubasalt-Belages unfassbar laut, wenn Autos und Lkw entlang fahren.
Autofahrer, die auf der Hauptstraße aus Richtung Bahnhof kommend auf die Kreuzung zufahren, können hingegen nicht erkennen, dass sie sich kurz vor einer Kreuzung befinden, sobald ein Bus mitten auf der Fahrbahn an der Haltestelle steht. Diese ist jedoch nur wenige Meter von der Kreuzung entfernt. Ortsunkundige Autofahrer, die den haltenden Bus überholen, werden gegebenenfalls von Abbiegern, die von links aus "Am Eichholz" kommen, überrascht. "Bis vor wenigen Jahren befand sich die Haltestelle rund 20 Meter weiter von der Kreuzung entfernt und es gab eine Haltebucht", erinnert sich Krüger. "Es ist mir unbegreiflich, warum das verändert wurde,"
In der Straße Am Eichholz werden schließlich die Radfahrer in die Irre geführt, so Krüger. Weil sich auf der Straße hohe Kissen zur Verkehrsberuhigung befinden, fahren die meisten Radfahrer - insbesondere die Grundschulkinder -, auf dem vermeintlichen Fahrradweg, den man aufgrund der unterschiedlich gefärbten Bepflasterung vermuten könnte. Allerdings wechselt die Farbgestaltung: Mal verläuft der hellgraue Streifen direkt an der Fahrbahnseite, mal der dunkelgraue. Zwischendurch ist ein Streifen auch mal rot gepflastert. "Weder Fußgänger noch Radfahrer wissen, wo sie fahren bzw. laufen sollen", sagt Krüger.
Sein Verbesserungsvorschlag zumindest für die Autofahrer wäre ein Kreisel statt der Kreuzung. "Dann wären zumindest für die Autofahrer einige Probleme gelöst", so Holger Krüger.
Redakteur:Nicola Dultz aus Buxtehude |
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