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Stade will "Wetternviertel" retten

Nachkriegssiedlung stimmt nur bedingt. Laut Stadt sind zwei Drittel der Gebäude im Wetternviertel zwischen 1936 und 1939 erbaut worden
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  • hochgeladen von Björn Carstens

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Am morgigen Donnerstag diskutiert die Politik im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt (ASU) über einen sogenannten Gestaltungsrahmen für die Siedlung. Das bedeutet: In einem städtebaulichen Konzept sind eng gesteckte Leitplanken für Bauherren vorgesehen, denn laut Stadtverwaltung habe "das Viertel einen hohen Wiedererkennungswert". Der Gestaltungsrahmen soll verwaltungsintern bindend wirken.
Nach WOCHENBLATT-Informationen hat die Stadt einen konkreten Anlass, das Thema genau jetzt auf die Tagesordnung zu bringen. Offensichtlich liegen mehrere Bauanträge vor, deren Genehmigungen das Gebiet optisch verändern würden. Ein Neubau wurde bereits realisiert. "Es herrscht ein hoher Entwicklungsdruck", heißt es in einer von Bürgermeisterin Silvia Nieber unterzeichneten Drucksache für die Ausschuss-Mitglieder.
Zudem baut in unmittelbarer Nachbarschaft zum Geltungsbereich, der den Abschnitt der Wetternstraße südwestlich der Parkstraße sowie die Nebenstraßen Burgweide, Kronweide und nahezu vollständig die südwestlich gelegene Bebauung des Marschdammes umfasst, derzeit der bekannte Stader Investor Ergün Yildiz zwei große Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 18 Wohnungen. Das Projekt ist kurz vor der Fertigstellung. Laut Yildiz existiert für das Grundstück, auf dem früher lediglich ein Einfamilienhaus stand, ein Bebauungsplan - im Gegensatz zum genannten benachbarten, 3,5 Hektar großen "Wetternviertel".
Nach Angaben der Stadt zeichnet sich das Gebiet durch ein hohes Maß an Homogenität sowohl hinsichtlich der Häuser als auch in Bezug auf die Gestaltung der Gärten aus. So entstehe ein zusammenhängender und identitätsstiftender Charakter, der in dieser geschlossenen, nahezu ungestörten und eindeutigen Form nur noch in wenigen Bereichen der Stadt besteht.
Die planungsrechtliche Beurteilung von Bauvorhaben im Bereich des Wetternviertels erfolgt nach Paragraf 34 des Baugesetzbuches, "wonach sich die Zulässigkeit von Vorhaben hinsichtlich Art und Maß der baulichen Nutzung an der in der näheren Umgebung faktisch vorhandenen Bebauung richtet". Gestalterische Aspekte spielen bei der Beurteilung nach Paragraf 34 keine Rolle. Das Ziel der Stadt: Durch einen Gestaltungsrahmen könne die vorhandene Regelungslücke geschlossen und auf diese Weise die städtebauliche Qualität des Wetternviertels langfristig gesichert werden.
So müssen Neubauten künftig z.B. folgende Rahmenbedingungen erfüllen, damit sie sich in die Eigenart der Umgebung einfügen: maximal zwei Wohneinheiten pro Gebäude, die Gebäude dürfen nur maximal zwölf Meter breit und 16 Meter tief sein, sie sind giebelständig zur Straße auszurichten, Erker und Anbauten sind auf höchstens ein Drittel der vorderen Front möglich, ein Mindestabstand von ca. vier Metern bis zur Grundstücksgrenze muss gewahrt bleiben, Satteldächer sind vorgeschrieben, die Mindestgrundstücksgröße beträgt 500 Quadratmeter.
Die Politik diskutiert öffentlich über den Gestaltungsrahmen. Los geht es am Donnerstag um 17 Uhr im historischen Rathaus (Sitzungszimmer Karlshamn). Außerdem auf der Tagesordnung: der Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan "Seniorenwohnen" in Bützfleth.

Kommentar

Bloß kein Papiertiger!

Das Wetternviertel ist tatsächlich eine homogene Siedlung. Nett anzuschauen, idyllisch, wohltuend geordnet strahlt das Quartier eine angenehme Harmonie aus.
Dass die Stadt erkannt hat, dass diese Struktur schützenswert ist, ist löblich. Die Frage bleibt: Wie bindend wird dieser Gestaltungsrahmen für Bauherren sein? Es gibt ein negatives Beispiel aus dem Alten Land. Dort gibt es in Jork trotz Gestaltungssatzung immer wieder Diskussionen über Neubauten, wobei kritisiert wird, dass die Richtlinien der Satzung kaum eingehalten werden. Wichtig wird sein, dass der Gestaltungsrahmen fürs Wetternviertel - sofern die Politik denn grünes Licht gibt - zu keinem Papiertiger verkommt. Björn Carstens

Nachkriegssiedlung stimmt nur bedingt. Laut Stadt sind zwei Drittel der Gebäude im Wetternviertel zwischen 1936 und 1939 erbaut worden
In Nachbarschaft zum Wetternviertel entstehen derzeit zwei große Mehrfamilienhäuser    Fotos: bc
Autor:

Björn Carstens aus Buxtehude

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