Neuer OP-Roboter in Stade
So hilft Mako beim künstlichen Kniegelenk

Gut vorbereitet auf den ersten Einsatz: Eine Mitarbeiterin des OP-Teams übt während der Schulung 
am Roboterarm des Mako SmartRobotics Systems®. Vor der ersten Operation wurde das Team 
umfassend in die Anwendung der neuen Technologie und die Abläufe im Operationssaal eingewiesen | Foto: Elbe Klinikum Stade
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  • Gut vorbereitet auf den ersten Einsatz: Eine Mitarbeiterin des OP-Teams übt während der Schulung
    am Roboterarm des Mako SmartRobotics Systems®. Vor der ersten Operation wurde das Team
    umfassend in die Anwendung der neuen Technologie und die Abläufe im Operationssaal eingewiesen
  • Foto: Elbe Klinikum Stade
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(nw). Präzise Planung, individuelle Anpassung und moderne technische Unterstützung im Operationssaal: Die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie des Elbe Klinikums Stade setzt ab dem 1. Oktober 2026 das Mako SmartRobotics System® bei der Implantation künstlicher Kniegelenke ein. Damit erweitert das zertifizierte EndoProthetikZentrum sein Behandlungsspektrum um ein etabliertes roboterassistiertes Verfahren.

Für den Start in Stade kann das Team um Chefarzt Dr. Jörg Franke auf umfangreiche Erfahrungen innerhalb des Klinikverbunds zurückgreifen. Bereits seit vier Jahren wird die Mako-Technologie erfolgreich in der OsteMed Klinik Bremervörde eingesetzt. Dort wurden inzwischen mehr als 1.000 Eingriffe mit Unterstützung des Mako Systems durchgeführt. Vor dem ersten Einsatz in Stade wurde zudem das OP-Team speziell für die Anwendung des Systems geschult.

Langjährige Erfahrung trifft auf moderne Technik

Die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Elbe Klinikum Stade verfügt über langjährige Erfahrung in der Gelenkchirurgie und Endoprothetik und ist als EndoProthetikZentrum (EPZ) zertifiziert. Die Zertifizierung steht unter anderem für definierte Qualitätsstandards, strukturierte Behandlungsabläufe und eine besondere Expertise bei der Versorgung mit künstlichen Gelenken.

Mit Mako wird diese Erfahrung nun durch eine roboterassistierte Technologie ergänzt. Das System unterstützt die Operateure insbesondere bei der individuellen Planung und präzisen Umsetzung des Eingriffs.

„Wir freuen uns sehr, unseren Patientinnen und Patienten diese Möglichkeit jetzt auch in Stade anbieten zu können“, sagt Chefarzt Dr. Jörg Franke. „Gleichzeitig starten wir hier nicht bei null: Durch vier Jahre Erfahrung und mehr als 1.000 Mako-Eingriffe in Bremervörde verfügen wir innerhalb unseres Verbunds bereits über einen großen Erfahrungsschatz, von dem nun auch unsere Patientinnen und Patienten in Stade profitieren.“

Individuelle Planung mit dreidimensionalem Modell

Eine Besonderheit des Mako SmartRobotics Systems® ist die individuelle Planung der Operation auf Grundlage einer CT-Untersuchung des Kniegelenks. Aus den Aufnahmen wird vor dem Eingriff ein dreidimensionales Modell erstellt. An diesem können die Operateure die anatomischen Gegebenheiten genau beurteilen und die Position der Implantatkomponenten individuell planen.

Während der Operation wird diese Planung mit der tatsächlichen Anatomie des Kniegelenks abgeglichen. Das System unterstützt den Operateur anschließend dabei, die geplanten Schritte präzise umzusetzen.

Wichtig dabei: Der Roboter führt die Operation nicht selbstständig durch. Sämtliche Entscheidungen und Operationsschritte liegen weiterhin in der Hand des Operateurs. Die Technologie dient als unterstützendes Instrument für Planung und Durchführung.

Eingespieltes und qualifiziertes OP-Team

Neben der technischen Ausstattung ist für Dr. Franke vor allem die Erfahrung und Zusammenarbeit des Teams entscheidend. Vor dem ersten Eingriff mit dem Mako System absolvierte das Stader OP-Team deshalb eine spezielle Schulung zur Anwendung der neuen Technik und zu den damit verbundenen Abläufen im Operationssaal.

„Eine solche Technologie kann ihre Stärken nur gemeinsam mit einem hervorragend qualifizierten und eingespielten Team entfalten“, betont Dr. Franke. „Wir haben in Stade ein OP-Team, das fachlich sehr gut aufgestellt ist und hervorragend zusammenarbeitet. Darauf bin ich sehr stolz. Die zusätzliche Schulung vor unserem ersten Mako-Eingriff hat uns optimal auf den Einsatz des Systems vorbereitet.“

Mehr als 1.000 Mako-Eingriffe im Klinikverbund

Dass die Technologie nun auch in Stade zur Verfügung steht, ist eine konsequente Weiterentwicklung innerhalb des Elbe Kliniken Verbunds. In der OsteMed Klinik Bremervörde gehört das Mako System bereits seit vier Jahren zum festen Bestandteil der Endoprothetik. Mehr als 1.000 Eingriffe wurden dort inzwischen mit Unterstützung des Systems durchgeführt.

Von diesen Erfahrungen profitiert auch der neue Standort. Wissen über Operationsplanung, Abläufe und den praktischen Einsatz der Technologie kann innerhalb des Verbunds weitergegeben und gemeinsam weiterentwickelt werden.

„Die Kombination aus unserer langjährigen endoprothetischen Erfahrung in Stade und der bereits vorhandenen Mako-Expertise in Bremervörde schafft sehr gute Voraussetzungen“, erklärt Dr. Jörg Franke. „Unser Ziel ist es, bewährte operative Erfahrung mit den Möglichkeiten moderner Technik zu verbinden und die Behandlung möglichst individuell auf die Anatomie unserer Patientinnen und Patienten abzustimmen.“

Robotik gewinnt in der Chirurgie an Bedeutung

Die Einführung des Mako Systems ist zugleich Teil einer größeren Entwicklung am Elbe Klinikum Stade: Robotik und technische Assistenzsysteme gewinnen in der Chirurgie zunehmend an Bedeutung. Eine wichtige infrastrukturelle Grundlage dafür wurde bereits im vergangenen Jahr mit der Eröffnung des neuen, modern ausgestatteten zehnten Operationssaals geschaffen.

Der neue OP-Saal bietet die technischen und räumlichen Voraussetzungen für den Einsatz moderner Operationsverfahren und wird künftig insbesondere auch für Eingriffe mit dem Mako SmartRobotics System® genutzt. Damit investiert das Elbe Klinikum Stade nicht nur in einzelne Technologien, sondern entwickelt die technischen Möglichkeiten seiner operativen Medizin kontinuierlich weiter.

Endoprothetik auf hohem medizinischem Niveau

Mit der Einführung von Mako baut das Elbe Klinikum Stade sein Angebot in der Knieendoprothetik weiter aus. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Technik allein, sondern ihr Zusammenspiel mit der Erfahrung des ärztlichen und pflegerischen Teams: Die roboterassistierte Technologie ergänzt die operative Expertise, ersetzt sie aber nicht.

Für Patientinnen und Patienten ermöglicht das Verfahren eine detaillierte, auf ihre individuelle Anatomie abgestimmte Operationsplanung und unterstützt das Operationsteam bei deren Umsetzung im Operationssaal.

Über die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie

Die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie des Elbe Klinikums Stade behandelt Erkrankungen und Verletzungen des gesamten Bewegungsapparates. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Gelenkchirurgie und der Versorgung mit künstlichen Hüft- und Kniegelenken. Als zertifiziertes EndoProthetikZentrum arbeitet die Klinik nach definierten Qualitätsstandards und strukturierten Behandlungsabläufen.

Mit der Einführung des Mako SmartRobotics Systems® erweitert die Klinik ihr Angebot in der Knieendoprothetik ab Oktober 2026 um ein roboterassistiertes Operationsverfahren.

Kontakt: Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Elbe Klinikum Stade, Telefon 04141 97-1211, E-Mail: ambulanz-unfallchirurgie@elbekliniken.de.

Seit wann setzt das Elbe Klinikum Stade das Mako SmartRobotics System® bei Knieoperationen ein?

Die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie des Elbe Klinikums Stade setzt das Mako SmartRobotics System® seit dem 1. Oktober 2026 bei der Implantation künstlicher Kniegelenke ein. Damit erweitert das zertifizierte EndoProthetikZentrum sein Angebot um ein roboterassistiertes Operationsverfahren.

Wie funktioniert das Mako SmartRobotics System® bei einer Knieprothese?

Vor der Operation wird mithilfe einer CT-Untersuchung ein dreidimensionales Modell des Kniegelenks erstellt. Auf dieser Grundlage planen die Operateure die Position des Implantats individuell. Während der Operation unterstützt das Mako System die präzise Umsetzung dieser Planung. Die Operation wird jedoch vollständig vom Operateur durchgeführt – der Roboter trifft keine eigenständigen Entscheidungen.

Welche Erfahrung hat der Elbe Kliniken Verbund bereits mit der Mako-Technologie?

Die OsteMed Klinik Bremervörde setzt das Mako SmartRobotics System® bereits seit vier Jahren ein. Dort wurden inzwischen mehr als 1.000 Knieoperationen mit Unterstützung der Technologie durchgeführt. Dieses Wissen fließt nun auch in die Einführung des Systems am Elbe Klinikum Stade ein.

Welche Vorteile bietet das Mako-System für Patientinnen und Patienten in Stade?

Das Verfahren ermöglicht eine detaillierte Operationsplanung auf Grundlage der individuellen Anatomie des Kniegelenks. Während der Operation unterstützt das System die präzise Umsetzung der Planung. Ziel ist es, die langjährige operative Erfahrung des Behandlungsteams mit moderner roboterassistierter Technik zu verbinden.

Wer leitet die Knieendoprothetik mit dem Mako-System am Elbe Klinikum Stade?

Verantwortlich ist Dr. Jörg Franke, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Elbe Klinikum Stade. Er betont, dass die neue Technologie nur im Zusammenspiel mit einem erfahrenen und speziell geschulten OP-Team ihre Stärken entfalten kann.

Welche Rolle spielt Robotik künftig am Elbe Klinikum Stade?

Mit der Einführung des Mako SmartRobotics Systems® baut das Elbe Klinikum Stade den Einsatz moderner Assistenzsysteme in der Chirurgie weiter aus. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist der neue zehnte Operationssaal, der die technischen und räumlichen Anforderungen für robotikgestützte Eingriffe erfüllt.

Gut vorbereitet auf den ersten Einsatz: Eine Mitarbeiterin des OP-Teams übt während der Schulung 
am Roboterarm des Mako SmartRobotics Systems®. Vor der ersten Operation wurde das Team 
umfassend in die Anwendung der neuen Technologie und die Abläufe im Operationssaal eingewiesen | Foto: Elbe Klinikum Stade
Das OP-Team der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie mit dem neuen Mako SmartRobotics 
System® im modernen 10. OP-Saal des Elbe Klinikums Stade. Mit der Einführung der 
roboterassistierten Technologie erweitert die Klinik ihre Möglichkeiten in der Knieendoprothetik | Foto: Elbe Klinikum Stade
Redakteur:

Nicola Dultz aus Buxtehude

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