Letzter Feinschliff an der Halle Nord
Ein Meilenstein für den Buxtehuder Sport
- In der fast fertigen Dreifeld-Halle (v. li.): Stadtbaurätin Michaela Springhorn, Buxtehudes Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt, Erster Stadtrat Ralf Dessel sowie Fachgruppenleiterin Schulen und Sport Claudia Blaß und Mitarbeiter im Bereich Schulen und Sport René Kayser
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"Diese Halle wird den Sport in Buxtehude maßgeblich prägen", sagt Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt beim offiziellen Pressetermin vor der großen Eröffnung der Halle Nord am Freitag, 8. August (14 bis 16 Uhr). "Und sie wird allen Sporttreibenden großen Spaß bereiten."
- An der neuen Halle Nord werden noch letzte Arbeiten erledigt
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Bis auf letzte Bauarbeiten wurde das Großprojekt nun, gut zwei Jahre nach Baubeginn, fertiggestellt. Die Kosten belaufen sich auf rund 23,5 Millionen Euro für das Gebäude sowie zusätzlich 4,5 Millionen Euro für die Außenanlage. Damit sei man im verorteten Kostenrahmen geblieben – angesichts der Baukrise der vergangen Jahre keine Selbstverständlichkeit, so Oldenburg-Schmidt.
- Stadtbaurätin Michaela Springhorn, Erster Stadtrat Ralf Dessel sowie Buxtehudes Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt vor der Halle Nord
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Strenge Anforderungen für den Profisport
Mit einer großen Dreifeld- und einer angrenzenden Zweifeld-Halle, bietet das Sportzentrum Nord zukünftig Platz für Schul-, Verein- und Profisport, denn ab kommender Saison werden auch die Handballbundesligadamen des BSV ihre Heimspiele hier abhalten. Um den hohen Anforderungen des Handballbundes gerecht zu werden, investierte die Hansestadt zusätzlich rund 300.000 Euro. Unter anderem brauchte es in der Dreifeld-Halle, die Platz für 1.500 Zuschauer bietet, Wettkampfbeleuchtung, zwei große Videowände, Scout- und Presseplätze, die Ausstattung für eine TV-Übertragung sowie Ballfangnetze hinter den Toren. Einige dieser Vorgaben kamen relativ kurzfristig hinzu, werden allerdings pünktlich zum ersten Spiel der BSV-Damen am 6. September fertiggestellt.
- Die Dreifeld-Halle mit ausziehbaren Tribünen
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Mit der neuen Technik beginne in Zusammenarbeit mit dem BSV ein neues Level an Professionalität, so Katja Oldenburg-Schmidt. Es wurde auch ein spezieller "Mietvertrag" geschlossen, begrenzt auf ein Jahr – dann werde man sich erneut zusammensetzen und an den nötigen Schraubstellen drehen.
- Die Dreifeld-Halle mit ausziehbaren Tribünen. Hinten links sieht man unten das Foyer sowie darüber den multifunktionellen Veranstaltungsraum
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Doch die Halle Nord soll ein Ort sein, der vielseitig nutzbar ist. Im 250 Quadratmeter großen Veranstaltungsraum – mit Blick auf das Spielfeld und angrenzender Küche – soll künftig auch Platz sein für Schulungen oder Mitgliederversammlungen. "Das fehlte uns hier noch", so Bürgermeisterin Oldenburg-Schmidt. Wegen des Lärmschutzes im Wohngebiet werden Abendveranstaltungen aber auf insgesamt 18 begrenzt.
- Einblick in eine Standart-Kabine
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Vorreiter für Nachhaltigkeit
Das Thema Nachhaltigkeit sei bei dem Bau in besonderem Maße berücksichtigt worden, erklärt Stadtbaurätin Michaela Springhorn, die dem Projekt eine Vorreiterrolle im nachhaltigen Bauen in der Hansestadt zuspricht. Angestrebt ist die DGNB-Zertifizierung, die nach Prüfung aller Qualitätsnachweise voraussichtlich im Oktober 2026 erfolgen soll. Das Sportzentrum ist zudem ausgestattet mit Wärmepumpen, einer Lüftungsanlage sowie einer Photovoltaikanlage (100 kWp), die sich auf dem Dach der Zweifeld-Halle befindet und neben dem Sportzentrum auch die IGS mit Strom versorgen kann. Das Dach der Dreifeld-Halle sowie der Fahrradständer sind begrünt.
Redakteur:Pauline Meyer aus Neu Wulmstorf |
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