Nordheider Stammtisch trifft sich Donnerstag zum ersten Mal online
Trotz Corona: Plastik weiterhin vermeiden

Stammtisch-Gründerin Dagmar Penzlin lädt zum ersten Online-Treffen ein
  • Stammtisch-Gründerin Dagmar Penzlin lädt zum ersten Online-Treffen ein
  • Foto: Penzlin
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mum. Hanstedt. Die Corona-Pandemie dominiert den Alltag vieler Menschen. Warum bleibt es trotzdem wichtig, plastikreduziert und somit nachhaltig zu leben - auch in diesen Zeiten? Und wie geht das? Mit diesen Fragen befasst sich der Stammtisch "Gut leben ohne Plastik Nordheide" bei einem ersten Online-Treffen am morgigen Donnerstag, 28. Mai, um 19.30 Uhr. Die virtuelle Zusammenkunft ist offen für alle Interessenten. Die Teilnahme ist per Link oder Telefon möglich. Nähere Auskünfte erteilt Dagmar Penzlin, die Gastgeberin des Stammtisches, via E-Mail an info@dagmar-penzlin.de.

Es herrscht Unsicherheit

"Nachdem sich gerade im vergangenen Jahr das Einkaufen mit kundeneigenen Gefäßen und Beuteln etabliert hat, ist aktuell zu beobachten, dass aus Hygiene-Gründen Unsicherheit herrscht", sagt Penzlin. "Dabei hat der Lebensmittelverband gerade im März 2020 einen Leitfaden für einen solchen Einkauf mit Mehrweggefäßen veröffentlicht, der gleich auf der Startseite der verbandseigenen Internetpräsenz online abzurufen ist." Auch die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz der Stadt Hamburg hat vor Kurzem eine entsprechende Anleitung zum unverpackten Einkaufen herausgegeben.

Rücken stärken

"Hier gibt es also zwei gute und aktuelle Gebrauchsanweisungen, die uns ermutigen, weiterhin mit möglichst wenig Plastikmüll einzukaufen", sagt Penzlin. Ihr ist es wichtig, dass auch in dieser angespannten Zeit die ökologischen Alltagsroutinen - soweit es geht - erhalten bleiben. "Am Stammtisch wollen wir uns den Rücken stärken und uns darüber austauschen, welche Erfahrungen wir in den zurückliegenden Wochen gemacht haben."

Die Lobby der Plastik-Industrie in Europa versucht laut Penzlin zurzeit, das EU-weite Verbot von Einweg-Plastik ab kommendem Jahr zu verhindern. In einem offenen Brief an die EU-Kommission bittet die Organisation "European Plastics Coverters" um Aufschub bis 2025. "Plastik bleibt weiter ein Politikum. Umso wichtiger ist es, dass möglichst viele Menschen sensibel für die Umwelt- und Gesundheitsprobleme sind, die gerade Einwegprodukte mit sich bringen", findet Penzlin.
• Mehr Informationen unter www.oeko-jetzt.de/stammtisch.

Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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