Bei Innungsfeier in Ollsen
Sieben neue Dachdecker und eine Dachdeckerin wurden freigesprochen
- Benedikt Berteit (vorne, v. li.), Hannes Köpke, Nojus Kjell Nielsen, Jonas Kaisen, Janus Jung und Neeltje Bischel erhielten ihre Gesellenbriefe. Es fehlten Iven Smailus und Dustin Joe Winkler. Vom Prüfungsausschuss gratulierten (hi., v. li.) Obermeister und Ausschussvorsitzender Sven Heinrich, Pascal Soetebier (Gesellenbeisitzer), Sebastian Pidun (Berufsschullehrer), Dirk Zitko (stellv. Vorsitzener des Prüfungsausschusses) und Christopher Dittes (Gesellenbeisitzer)
- Foto: ks
- hochgeladen von Karsten Schaar
Viel Applaus gab es jetzt für fünf frisch freigesprochene junge Gesellen und eine Gesellin auf der Freisprechungsfeier der Dachdecker-Innung des Kreises Harburg im Landgasthaus "Zur Eiche in Ollsen". Zwei Gesellen waren bei der Feier verhindert.
Innungs-Lehrlingswart Sven Heinrich übergab die heiß begehrten Gesellenbriefe und freute sich: „Toll, dass wir eine so große Runde geworden sind.“ Neben Eltern, Freunden und Verwandten der Freigesprochenen nutzten auch einige Betriebe die Gelegenheit, ihre ehemaligen Auszubildenden zu feiern. Bei jeder Übergabe brandete der verdiente Beifall auf. Sven Heinrich erinnerte sich an die praktische Prüfung kurz zuvor auf dem Gelände der Winsener Firma Krickhahn & Zitko. Das heiße Wetter an den Prüfungstagen – vielleicht mit der einen oder anderen Pause mehr – hatte die Prüflinge nicht gebremst. „Es hat einen riesigen Spaß gemacht“, so Heinrich. Allerdings mussten auch zwei der insgesamt zehn angetretenen Azubis in die "Ehrenrunde".
Ihre Gesellenbriefe in der Fachrichtung Dachdeckungstechnik erhielten: Benedikt Berteit (Ausbildungsbetrieb: Sven Heinrich/Seevetal), Neeltje Bischel (Nico Brockmann/Buchholz), Janus Jung (Andreas Jung/Buchholz), Jonas Kaisen, Iven Smailus (beide "Rund ums Dach Kai Wedler"/Buchholz), Hannes Köpke (Tillmann Dach- und Fassadenbau/Marschacht) und Nojus Kjell Nielsen (Dachdeckerfachbetrieb Krickhahn & Zitko/Winsen). Im Fachgebiet Abdichtungstechnik bestand Dustin Joe Winkler die Gesellenprüfung (keine Betriebsangabe).
Alle Gesellen werden in ihren Ausbildungsbetrieben übernommen. „Das spricht für eine bedarfsgerechte Ausbildung“, erklärte Dirk Zitko, stellvertretender Vorsitzender der Prüfungskommission. Auch wenn insgesamt noch mehr Fachkräfte gebraucht werden könnten. „Ich hatte keine Lust aufs Büro“, begründete Jonas Kaisen seine Berufswahl. Praktika brachten ihn schließlich zum Buchholzer Ausbildungsbetrieb „Rund ums Dach Kai Wedler“. Was ihm neben der eigentlichen Arbeit gefalle, sei der Umgang unter den Handwerkern miteinander: "Es ist eher ein lockeres Verhältnis, auch zum Chef.“
Redakteur:Karsten Schaar aus Winsen |
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