Verkehrssicherheit in der Hanstedter Dorfmitte
Gute Chancen für Tempo 30

Susanne Novotny mit Florian Schönwälder (v. li.), Gerhard Schierhorn und Sebastian Schaper in der Talkrunde | Foto: Gerhard Schierhorn
  • Susanne Novotny mit Florian Schönwälder (v. li.), Gerhard Schierhorn und Sebastian Schaper in der Talkrunde
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Eine Talkrunde mit Susanne Novotny vom Bürgerservice Verkehr Landkreis Harburg, Sebastian Schaper als Samtgemeinde-Bürgermeisterkandidat, Florian Schönwälder (UNS Hanstedt) und mit Gerhard Schierhorn (UNS Samtgemeinde Hanstedt) beschäftigte sich am 12. Mai 2026 ausführlich mit den Themen Verkehrssicherheit und Aufenthaltsqualität in der Hansteder Ortsmitte.

Bereits beim Dorfspaziergang der UNS einige Wochen zuvor hatte es mit den Teilnehmenden eine rege Diskussion darüber gegeben, wie die Verkehrssituation in der Ortsmitte - zwischen dem Café Soetebier, dem Kaufhaus Dittmer und der Kirche - verbessert werden kann.

Rund 25 Zuhörer/innen diskutierten nun im Hansteder Küsterhaus mit den Podiumsgästen. Erwartungsgemäß richteten sich zahlreiche Zuhörerfragen an die Verkehrsexpertin des Landkreises.
Susanne Novotny erläuterte sehr kompetent die weitreichenden Veränderungen in der Straßenverkehrsordnung (StVO). Der Paradigmenwechsel habe sich allerdings noch nicht überall herumgesprochen. Bedürfnisse und Anforderungen von Fußgängern und Radfahrern könnten jetzt viel besser in die Verkehrsplanung mit eingebunden werden. Der fließende, motorisierte Verkehr sei auf innerörtlichen Bundes-, Landes- und Kreisstraßen nicht mehr automatisch priorisiert. Die Interessen der Radfahrer und Fußgänger müssten gleichrangig berücksichtigt werden. Fußgängerüberwege und Streckenabschnitte mit Tempo 30 seien jetzt leichter einzurichten.

Was bedeutet das für Hanstedt?

Florian Schönwälder (UNS): "Die interessante Diskussion mit Frau Novotny hat gezeigt, dass es gute Chancen gibt, in Hanstedt großräumiger als gedacht Tempo 30 streckenbezogen einzurichten und weitere Fußgängerüberwege zu bauen. Wir werden den Bereich Winsener Straße von der Auebrücke bis zur Einmündung Im Bultmoor, die Buchholzer Straße, die Straße Bei der Kirche und die Rathausstraße bis zur Einmündung Lindenallee in die nun notwendigen politischen Gespräche mit den anderen Fraktionen im Gemeinderat einbringen. Auch die Schulträger müssen mit an den Tisch. Schließlich geht es auch um sichere Schulwege.“

Aus dem Publikum kamen weitere Themenbereiche zur Sprache. Besonders das zu schnelle Fahren in den Ortseinfahrten wurde hier genannt. Lösungsmöglichkeiten sind Fahrbahnverschwenkungen in den Ortseingangsbereichen und verstärkte Tempokontrollen. Die UNS hatte bereits vor einigen Jahren die Anschaffung weiterer Geschwindigkeitsmessgeräte beantragt. Das wurde auch umgesetzt; der Einsatz der Geräte müsse aber noch verstärkt werden.

Redakteur:

Heidi Goch-Lange aus Buchholz

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