Bundesweite Kontrollen
Großeinsatz der Bundespolizei an deutschen Bahnhöfen
- Die Übersicht zeigt eine Auswahl von Bahnhöfen, an denen die Bundespolizei Schwerpunktmaßnahmen trifft
- Foto: Bundespolizei
- hochgeladen von Julia Paepcke
Am Mittwoch, 27. und Donnerstag, 28. März beteiligt sich die Bundespolizeidirektion Hannover im eigenen Zuständigkeitsbereich an dem bundesweiten Schwerpunkteinsatz des Bundespolizeipräsidiums zur Bekämpfung der Gewaltkriminalität.
Bis einschließlich Samstag, 31. Mai, führt die Bundespolizei diese Maßnahme an mehr als zehn Großstadtbahnhöfen durch. Im Mittelpunkt stehen Bahnhöfe, die wiederholt durch eine erhöhte Zahl von Gewaltdelikten aufgefallen sind.
Nach Angaben der Bundespolizei handelt es sich bereits um den dritten Schwerpunkteinsatz im Jahr 2026. Ziel der Maßnahmen ist es, Straftaten frühzeitig zu verhindern und bei strafrechtlich relevanten Vorfällen unmittelbar Ermittlungsverfahren einzuleiten. Gleichzeitig soll das Sicherheitsgefühl von Reisenden und Beschäftigten im Bahnbereich nachhaltig gestärkt werden.
Für die Einsätze werden die Polizeikräfte der Bahnhofsdienststellen durch zusätzliche Einsatzkräfte unterstützt, unter anderem aus der Bundesbereitschaftspolizei. Die Bundespolizei betont, dass die derzeit laufenden Maßnahmen an den Binnenlandgrenzen dadurch nicht eingeschränkt werden.
Die Maßnahmen erfolgen unter der Leitung der jeweiligen Bundespolizeidirektionen. Vorgesehen sind verstärkte Streifen im und rund um die Bahnhöfe sowie lageangepasste Kontrollmaßnahmen. Dabei arbeitet die Bundespolizei eng mit ihren Sicherheitspartnern zusammen, insbesondere mit der Deutschen Bahn AG und den Polizeien der Länder.
Mit den Schwerpunkteinsätzen setzt die Bundespolizei nach eigenen Angaben ein klares Zeichen gegen Gewalt und Störungen im Bahnbereich. Die Maßnahmen sind Teil eines bundesweiten Sicherheitskonzepts zur Verhinderung von Gewaltdelikten im Umfeld von Bahnhöfen.
Redakteur:Julia Paepcke aus Buchholz |
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