Großkontrolle am Hamburger Hauptbahnhof
Polizei kontrolliert 866 Personen und findet sieben Messer
- Hier werden exemplarische Sicherstellungen der Bundespolizei aus diesem Einsatz gezeigt
- Foto: BPOL
- hochgeladen von Julia Paepcke
Bei einer groß angelegten Kontrolle rund um den Hamburger Hauptbahnhof haben Bundes- und Landespolizei 866 Menschen überprüft. Dabei wurden sieben Messer sichergestellt. Ein 19-Jähriger leistete Widerstand gegen Polizeibeamte und musste anschließend in ein Krankenhaus gebracht werden.
Mehr als 50 Polizisten kontrollieren Waffenverbot im Nahverkehr
Mit einem gemeinsamen Schwerpunkteinsatz haben Bundespolizei und Hamburger Landespolizei am Mittwoch (21. Oktober) das Waffenverbot im öffentlichen Personennahverkehr kontrolliert. Zwischen 14 und 21 Uhr waren mehr als 50 Polizeibeamte rund um den Hamburger Hauptbahnhof im Einsatz.
Ziel der Aktion war es, das unerlaubte Mitführen von Waffen und gefährlichen Gegenständen aufzudecken und Gewalttaten vorzubeugen. Gleichzeitig wollten die Einsatzkräfte deutlich machen, dass Waffen im öffentlichen Nahverkehr nichts zu suchen haben.
Während des siebenstündigen Einsatzes überprüften die Beamten insgesamt 866 Personen. Dabei kam es zu 16 Sicherstellungen, darunter sieben Messer.
Besonders auffällig wurde gegen 18 Uhr ein 19-jähriger Mann auf dem Südsteg des Hauptbahnhofs. Nach Polizeiangaben hantierte er dort mit einem Messer. Die Einsatzkräfte brachten ihn daraufhin zum Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof.
Im weiteren Verlauf der polizeilichen Maßnahmen leistete der Mann Widerstand gegen die Beamten. Sein Messer wurde sichergestellt. Nach Abschluss der Maßnahmen musste der 19-Jährige in ein Krankenhaus gebracht werden. Weshalb eine medizinische Behandlung erforderlich war, teilte die Polizei nicht mit.
Die Bundespolizei hat ein Strafverfahren eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen führt der Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg.
Polizei setzt auch auf Prävention
Neben den Kontrollen führten die Beamten zahlreiche Präventionsgespräche und verteilten Informationsflyer zum Waffenverbotsgebiet am Hauptbahnhof. Bei festgestellten Verstößen wurden entsprechende Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Unterstützt wurde der Polizeieinsatz von rund 65 Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes der Deutschen Bahn und der Hamburger Hochbahn.
Die Bundespolizeiinspektion Hamburg und die Landespolizei Hamburg werden auch zukünftig wiederkehrend und unangekündigt entsprechende Einsätze gemeinsam mit ihren Verbundpartnern durchführen, um Verstöße konsequent zu ahnden und die Bürgerinnen und Bürger weiter zu sensibilisieren.
Redakteur:Julia Paepcke aus Buchholz |
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