Bauernprotest gegen Tennet-Erdkabel in Burweg

Landvolk-Vorsitzender Johann Knabbe (vorne re.) mit Landwirten in Burweg
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Burweg: Landvolk will bei Süd-Link mitmischen

tp. Burweg. Auf heftigen Widerstand seitens des Landvolkes stoßen die Pläne des Unternehmens Tennet, den Landkreis Stade auf rund 80 Kilometern mit der SuedLink-Stromtrasse zu durchqueren. Zu einer Protestaktion trafen sich Landwirte am Montagabend auf dem Hof von Birger Hellwege in Burweg in der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten. Hellwege fühlt sich von dem Vorhaben besonders bedroht, denn direkt vor seinem Hof verläuft auch die Entwurfs-Trasse der Küstenautobahn A20.

Um die Auswirkungen der Erdkabel-Verlegung auf die Landschaft zu demonstrieren, bildeten einige der teilnehmenden rund 50 Landwirte mit ihren Fahrzeugen einen Trecker-Wall in 60 Metern Breite.

"Tennet will auf unserem Grund und Boden Geld verdienen", sagt der Stader Kreislandvolk-Chef bei der Protestaktion Johann Knabbe gegenüber dem WOCHENBLATT. An das Wirtschaftsunternehmen knüpfen die Landwirte daher insgesamt zehn Bedingungen, die er bei dem Info-Treffen bekanntgab.

Die Forderungen reichen von einer dauerhaften, wiederkehrende Entschädigung für den Flächenverbrauch, über eine Rückbauverpflichtung bis zu einer unabhängigen Institution zur Überwachung der Bauarbeiten mit der Option auf Baustopp bei besonderen Witterungsbedingungen.

Am Montag gab es landesweit Bauernproteste gegen das Tennet-Projekt. Weitere Aktionen sollen folgen.

Landvolk-Vorsitzender Johann Knabbe (vorne re.) mit Landwirten in Burweg
Beuern bildeten einen 60 Meter breiten Trecker-Wall
Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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