Probebetrieb hat begonnen

Die "Krippen-Insel" in Hammah
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Teure Zwischenlösung: Krippencontainer in Hammah kosteten 320.000 Euro

tp. Hammah. Eine unerwartet hohe Geburtenrate sowie Zuzüge von Neubürgern und Flüchtlingsfamlien machten, wie berichtet, diese ungewöhnliche und zugleich teure Zwischenlösung nötig: Hinter dem Feuerwehrhaus im wachsenden Geest-Dorf Hammah mit seinen inzwischen mehr als 3.000 Einwohnern wurde in den vergangenen Wochen die Containerburg zur Betreuung von Kindern im Krippenalter aufgestellt. In der Anlage hat nach Angaben des neuen Bürgermeisters Stefan Holst (OLH) am Montag der Probebetrieb mit einigen Kindern begonnen.
Die Kommune investierte rund 320.000 Euro in die Container-Krippe, die kindgerecht und daher besonders sicher eingerichtet werden musste. Dort findet die Betreuung der Unter-Dreijährigen bis zur voraussichtlichen Fertigstellung des Neubaus im Sommer 2018 auf dem Kindergartengelände statt. Kindergarten und Krippe stehen in der Trägerschaft des Deutschen Roten Kreuzes.
Die aus sogenannten Modulen zusammengestellte Not-Krippe mit dem Namen "Krippen-Insel" wurde komplett möbliert. Die Einrichtungsgegenstände sollen nach dem Umzug in den Neubau weiter benutzt werden. Der Boden der Stahlkästen wurde aus Rücksicht auf die Krabbelkinder doppelt gedämmt. Die Anlage bietet Platz für zwei Gruppen und verfügt über Sanitäranlagen, Küche, Personalraum und Ruhezone.
Für Eltern gibt es mehrere Pkw-Stellflächen hinter dem Kalthaus. Im kommenden Frühling wird das Außengelände gestaltet.
Offen ist noch die Verwendung der Container nach der Interims-Periode. Ein Verkauf kommt ebenso in Frage wie eine andere Verwendung im Ort. Unter anderem soll die Jugendfeuerwehr Interesse bekundet haben.

Die "Krippen-Insel" in Hammah
Elternparkplatz neben dem Kalthaus (hi. li.)
Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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