Bürgermeisterwahl in Rosengarten
Thomas Mehlbeer stellt sich im September zur Wahl

Möchte in Rosengarten stets ein offenes Ohr für die Bürger der Gemeinde haben: Thomas Mehlbeer
  • Möchte in Rosengarten stets ein offenes Ohr für die Bürger der Gemeinde haben: Thomas Mehlbeer
  • Foto: Stefan Malzkorn
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(lm). In dieser Woche hat Thomas Mehlbeer aus Klecken offiziell seine Kandidatur für das Bürgermeisteramt in der Gemeinde Rosengarten bekannt gegeben. Er tritt bei der Wahl im September dieses Jahres parteiunabhängig an, wird aber von der Fraktion der Grünen unterstützt. Der 41-Jährige konnte in den vergangenen Jahren viel Erfahrung auf der politischen Bühne sammeln. Vier Jahre lang war er hauptberuflich als persönlicher Referent für Hamburgs frühere Zweite Bürgermeisterin Christa Goetsch tätig. In dieser Zeit konnte er einige Kontakte knüpfen, sowohl in den Senat als auch in die Bürgerschaft der Hansestadt. Viele davon haben bis heute noch Bestand. Seit 2017 ist er Mitglied der Grünen, bereits zuvor war er sechs Jahre lang als parteiloser Sprecher der Landesarbeitsgruppe Kultur innerhalb der Grünen Partei ehrenamtlich engagiert.

Seit über zehn Jahren lebt Mehlbeer nun in Klecken und hat die Kita- und Schulzeit seiner drei Kinder als Elternvertreter begleitet. Dabei übernahm er vor einigen Jahren den Vorsitz des Hortvereins. Einen Einblick in die Gemeindepolitik in Rosengarten erhielt er 2018, als er den Vorsitz des Ortsverbandes der Grünen übernahm. Dieses Amt bekleidete er bis zum Dezember des vergangenen Jahres, als er es für die unabhängige Kandidatur zum Gemeindebürgermeister abgab. Auch mit Verantwortung kennt er sich aus: Der studierte Kultur- und Medienmanager war bereits für einige kulturelle Einrichtungen als Geschäftsführer tätig, zuletzt für ein Theaterunternehmen mit deutschlandweit 660 Mitarbeitern.

Mehlbeer tritt ausdrücklich parteiunabhängig an, erhält bei seiner Kandidatur allerdings Unterstützung aus dem Lager der Grünen, deren politische Ziele sich weitestgehend mit seinen persönlichen Werten decken. "Als Bürgermeister möchte ich Politik für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Rosengarten machen, nicht für die Grünen", begründet er seine Entscheidung. In dieser Politik spielen besonders der Wohnungsbau, Mobilität und Bildung eine große Rolle. "Wir müssen Wohnraum schaffen. Aber nur dort, wo es sinnvoll ist", erklärt Mehlbeer.

Durch die Nähe zu der Gruppe der Grünen steht das Thema Umweltschutz weit oben auf seiner Agenda, auch Transparenz ist ein wichtiger Punkt in seiner Politik. Gerne stellt er sich schon jetzt den Fragen der interessierten Bürger, egal ob telefonisch oder bei einem entspannten Spaziergang durch die Natur, Mehlbeer möchte ein offenes Ohr für die Bürger der Gemeinde bieten. Daher könnte er sich auch vorstellen, eine regelmäßige Bürgersprechstunde im Nenndorfer Rathaus einzurichten, sollte er im September gewählt werden.

Autor:

Lennart Möller aus Rosengarten

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