FireGun erleichtert Brandbekämpfung
Moderne Technik erweitert die Einsatzmöglichkeiten der Feuerwehr Maschen
- Die Feuerwehr Maschen setzt auf moderne Technik: Das neue Löschgerät „FireGun“ soll den Zugang zu schwer erreichbaren Brandherden erleichtern
- Foto: FF Maschen
- hochgeladen von Sven Rathert
Die Freiwillige Feuerwehr Maschen hat ein neues Löschgerät mit dem Namen „FireGun“ in Dienst gestellt und nimmt damit nach eigenen Angaben eine Vorreiterrolle in Deutschland ein. Das aus Dänemark stammende System soll die Brandbekämpfung bei Elektrofahrzeugen sowie bei Bränden in Zwischendecken und Hohlräumen deutlich erleichtern.
„Bislang war es sehr schwer, Brände in Zwischendecken oder -wänden zu löschen. Diese mussten mühsam geöffnet werden, um an den Brandherd zu gelangen. Dieses wird jetzt mit unserem neuen Löschgerät deutlich einfacher“, erklärt Dieter Kröger, einer von zwei Zugführern der Feuerwehr Maschen.
Direkter Zugang zum Brandherd
Das Prinzip der FireGun ist vergleichsweise einfach: Mithilfe eines leistungsstarken Akkuschraubers wird eine Lanze mit Bohrspitze in eine Zwischendecke, eine Wand oder den Akku eines Elektrofahrzeugs eingebracht. Über mehrere kleine Öffnungen im Bohrkopf wird anschließend Löschwasser gezielt und unter Druck direkt am Brandherd verteilt.
Nach Angaben der Feuerwehr gibt es zwar vergleichbare Systeme, das nun in Maschen eingesetzte Gerät sei bei einer Freiwilligen Feuerwehr in Deutschland bislang jedoch einmalig. Erst vor wenigen Tagen erhielten die Führungskräfte der Wehr eine Einweisung durch den deutschen Vertriebspartner. Das erlernte Wissen soll nun in Übungen an die Einsatzkräfte weitergegeben werden.
Mit der Anschaffung reiht sich die Feuerwehr Maschen nach eigenen Angaben in eine kleine Gruppe von Nutzern ein. Neben einer Werkfeuerwehr in Deutschland setzt auch das Fire Department New York auf dieses Löschsystem.
Redakteur:Sven Rathert aus Seevetal |
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