"Niedersachsen braucht den Wechsel!"

Wollen, dass die CDU stärkste Kraft in Niedersachsen wird: Angela Merkel und Bernd Althusmann
9Bilder
  • Wollen, dass die CDU stärkste Kraft in Niedersachsen wird: Angela Merkel und Bernd Althusmann
  • hochgeladen von Katja Bendig



Wahlkampf-Endspurt: Kanzlerin Angela Merkel unterstützt CDU-Spitzenkandidat Bernd Althusmann

kb. Seevetal. Eine klare Kampfansage kurz vor den mit Spannung erwarteten Landtagswahlen am morgigen Sonntag machte jetzt Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Besuch auf den Wahlkampfveranstaltungen von CDU-Spitzenkandidat Bernd Althusmann in seinem Wahlkreis in Seevetal. „Auch wir können nicht alle Probleme lösen, aber mit uns wird Niedersachsen in ein paar Jahren besser dastehen“, so die Kanzlerin. Der SPD warf sie vor allem Blockadepolitik und Stillstand vor. „In Niedersachsen ist in den vergangenen Jahren nichts passiert. Das muss sich ändern! Niedersachsen braucht den Wechsel!“
Zu Beginn der Veranstaltung am Donnerstag in Seevetal schwor Bernd Althusmann die Wähler noch einmal ein. „Ich möchte, dass Niedersachsen zu einem der stärksten Bundesländer in Deutschland wird“, sagte der CDU-Landesvorsitzende unter großem Beifall. Für ihn habe die rot-grüne Regierungszeit in Hannover nur ein Ergebnis. „Chaos auf allen Ebenen.“ Als Beispiel nannte er u.a. die Inklusion an den Schulen und versprach: „Mit mir wird es keine Schließung von Förderschulen geben!“
Auch Angela Merkel kam auf die Schulpolitik zu sprechen. „Was ich von den Schulen in Niedersachsen höre, könnte echt besser sein - und ich glaube, das ist noch milde ausgedrückt“, so die Kanzlerin. Sie forderte u.a. eine bessere Ausbildung für Lehrer gerade auch im Hinblick auf die Digitalisierung. „Das findet in Niedersachsen derzeit nicht statt“, so Merkel.
Im Hinblick auf die innere Sicherheit sprach sich die Kanzlerin nicht nur für mehr Polizisten aus, „darin sind sich wohl alle Parteien inzwischen einig“, sie forderte auch die richtigen rechtlichen Rahmenbedingungen. „Es gibt nichts Frustrierenderes für einen Polizisten, als wenn er einen Täter ergreift und dieser ein paar Tage später wieder auf freiem Fuß ist“, so Merkel.
Niedersachsen habe in vielen Bereichen mit den typischen Problemen ländlicher Regionen zu kämpfen. Daran müsse gearbeitet werden. „Ländliche Regionen müssen lebenswert bleiben, sie brauchen gute Internetverbindungen, ausreichende ärztliche Versorgung und Kommunen, die Kraft haben, zu gestalten“, sagte Merkel. „Ich will gleichwertige Lebensbedingungen für alle Menschen in Deutschland.“
Weiteres Thema war die Landwirtschaft. Sowohl Merkel als auch Althusmann forderten eine Politik, die Veränderungen gemeinsam mit den Landwirten voranbringt und nicht gegen sie. „Dieser Geist muss in Niedersachsen wieder Einzug halten“, so die Kanzlerin.
Einen kleinen Bogen zur Bundespolitik schlug sie natürlich auch noch. „Wir hätten uns alle ein besseres Ergebnis gewünscht“, so Merkel. „Aber wir haben den klaren Auftrag erhalten, die Regierung zu bilden. Diesen Auftrag wollen wir annehmen.“
Bernd Althusmann wird hoffen, dass er denselben Satz am Sonntagabend auch sagen kann.

• Am Freitagabend traten Angela Merkel und Bernd Althusmann in Stade auf. Mehr lesen Sie hier.

Autor:

Katja Bendig aus Seevetal

Panorama
  3 Bilder

Eklat zwischen dem Künstler Erwin Hilbert und dem Vorstand der St.-Petri-Kirche
Kunstausstellung in Buxtehuder Kirche vorzeitig beendet

sla. Buxtehude. Nach etlichen Vorfällen, über die das WOCHENBLATT berichtete, hat der Kirchenvorstand der St.-Petri-Kirchengemeinde die Kunstausstellung "Jesus und andere Gestalten" sowie die weitere Zusammenarbeit mit dem Künstler Erwin Hilbert vorzeitig beendet. Der Entschluss wurde durch Pastor Michael Glawion nach dem Druck der Wochenendausgabe bekanntgegeben. Die genauen Hintergründe, die zu dieser Entscheidung führten, werden in der nächsten WOCHENBLATT-Ausgabe am Mittwoch ausführlich...

Politik
Wenn sich in der Biotonne Maden sammeln, ist das nicht gefährlich, beruhigt der Landkreis

Antwort des Landkreises Harburg auf FDP-Antrag
Maden in Biotonnen sind ungefährlich

(os). Wenn sich in der Biotonne Maden sammeln oder die Tonne einen unangenehmen Geruch verbreitet, ist das für Menschen ungefährlich. Das geht aus der Antwort des Landkreises Harburg auf eine Anfrage der FDP-Kreistagsfraktion hervor. Wie berichtet, wollten die Freidemokraten wissen, ob es möglich ist, die Biotonne in den Monaten zwischen Mai und September jede Woche und nicht wie derzeit alle 14 Tage leeren zu lassen. Die FDP-Fraktion hatte auf viele Klagen von Bürgern verwiesen, denen beim...

Panorama
Die DLRG rät, nur an bewachten Badestellen ins Wasser zu gehen

Viele Tote an ungesicherten Badestellen
24 Menschen sind bisher in Niedersachsen ertrunken

(bim). Eine Zwischenbilanz der bisherigen Ertrinkungszahlen veröffentlichte jetzt der DLRG-Bundesverband. Demnach sind in Niedersachsen 24 Menschen ertrunken und damit fünf weniger als im Vorjahr. Im Ländervergleich erreicht Niedersachsen dennoch den dritthöchsten Wert (in Nordrhein-Westfalen sind es 26, in Bayern 35). Bundesweit wurden 192 Ertrunkene registriert. Die meisten Unfälle ereignen sich nach wie vor im Binnenland - besondere Gefahr besteht an ungesicherten Badestellen, wie...

Panorama
Bei Drochtersen soll die A 20 die Elbe unterqueren. Der Tunnelbau könnte - wenn alles gut läuft - 2025 beginnen

Fertigstellung der A 20 weiter für 2030 angepeilt
Neuer Elbtunnel: Baubeginn soll 2025 sein

Ab 2030 sollen die ersten Autos durch den neuen Elbtunnel bei Drochtersen rollen.(jd).  Der Termin 2030 wurde in den Vorjahren immer wieder von Planern und Politikern genannt. Jetzt bestätigte der schleswig-holsteinische Verkehrsminister Bernd Buchholz noch einmal indirekt die Zeitplanung: Er rechne damit, dass die A 20 in seinem Bundesland ab 2030 in ihrer kompletten Länge befahren werden kann, erklärte der Minister. Er dürfte dabei auch an die Elbquerung gedacht haben. Denn ohne den Tunnel...

Politik
Auf dem Gelände der Stadtwerke an der Maurerstraße soll in einer Halle ein Feuerwehrfahrzeug stationiert werden

Sechsmonatige Probephase geplant
Feuerwehrstandort bei den Buchholzer Stadtwerken?

os. Buchholz. Steht bald ein Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Holm in der Waschhalle der Buchholzer Stadtwerke, um von der Maurerstraße zu Einsätzen z. B. ein Steinbeck auszurücken? Das sehen zumindest die Pläne der Stadtverwaltung und der Feuerwehrspitze vor, die Buchholz' Stadtjustiziarin Hilke Henningsmeyer jüngst im Bauausschuss vorstellte. Demnach soll es einen sechsmonatigen Probebetrieb geben und hinterher über weitere Schritte entschieden werden. Hintergrund der Maßnahme ist...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen