Bebauungspläne verabschiedet
So nimmt Seevetal neue Gestalt an

Das Gebäude Schulstraße 16 in Maschen bleibt erhalten, 
wird entkernt und modernisiert
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    wird entkernt und modernisiert
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ts. Seevetal. Der Seevetaler Gemeinderat hat im großen Stil Baurecht geschaffen: Fünf Bebauungspläne und eine Außenbereichssatzung für die Dörfer Klein und Groß Moor hat er verabschiedet. So nehmen Seevetaler Ortschaften neue Gestalt an:
In Maschen dürfen auf dem Grundstück an der Schulstraße/Ecke Alte Straße Wohnungen entstehen. Das Vorhaben von Projektentwickler und Bauinvestor Steffen Lücking sieht dort den Bau von 50 Eigentumswohnungen und einer Seniorenbegegnungsstätte vor. Elf Ratsmitglieder stimmten gegen das Vorhaben. Ihrer Meinung nach würden die geplanten Gebäude städtebaulich nicht nach Maschen passen. Die Gestaltung sei angemessen und verträglich, sprach dagegen Norbert Fraederich (CDU) für die Mehrheit.
Ebenfalls an der Schulstraße in Maschen (Ecke Theesweg) dürfen 60 Mietwohnungen entstehen. Nach Protesten von Bürgern bleibt das Gebäude Schulstraße 16 erhalten und wird modernisiert. Gastronomie soll dort einziehen. Einige Bürger konnten sich mit dem urbanen Erscheinungsbild der geplanten Gebäude nicht anfreunden. Seevetals Bauamtsleiter Gerd Rexrodt dagegen sagt: "Die Gebäude passen von der Architektur nach Maschen."
Beide Bauvorhaben sollen möglichst zeitlich versetzt entstehen. "Die Bauzeit wird sonst für die Ladenbetreiber eine enorme Belastung", mahnt Dr. Lars Teschke (Die Grünen) ein Baustellenmanagement an.
In Fleestedt darf das von der Lindhorst Gruppe geplante Mehrgenerationenquartier entstehen. Auf dem als "Hotelfläche" bekannten Grundstück an der Winsener Landstraße entstehen 113 Pflegeplätze, 21 Seniorenwohnungen, eine Tagespflegestation und eine Kindertagesstätte mit zwei Gruppen. Baubeginn soll laut Gemeindeverwaltung noch in diesem Jahr sein.
In Meckelfeld darf das Gewerbegebiet "Niederstes Land im Moor" um 6.700 Quadratmeter wachsen, damit das Metallbauunternehmen Schrag GmbH sich erweitern kann.
In Klein und Groß Moor schafft eine Außenbereichssatzung die Rechtsgrundlage dafür, dass auf neun Grundstücken Eigentümer trotz des Verbots von Splittersiedlungen bauen dürfen. So erhalten Einheimische die Möglichkeit, im Dorf wohnen zu bleiben.
In Ramelsloh entstehen entlang der Straße "Im Rehmen" zwölf Baugrundstücke.

Autor:

Thomas Sulzyc aus Seevetal

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