Rauchwolke schon von Weitem sichtbar
Großbrand in Stade: 80 Feuerwehrleute im Einsatz
- Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, schlugen die Flammen aus dem Dachgeschoss
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Zu einem Großbrand rückte am heutigen Freitagvormittag (6. Dezember) die Stader Feuerwehr aus. Rund 80 Einsatzkräfte der beiden Züge der Stader Feuerwehr sowie aus den Ortswehren Hagen und Wiepenkathen waren vor Ort, um einen Brand im Allensteiner Weg zu löschen. Dort stand ein Einfamilienhaus in Flammen. Die beiden zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Hause befindlichen Männer im Alter von 22 und 43 Jahren konnten sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen. Sie blieben bei dem Feuer unverletzt.
- Die eine Hausseite brannte lichterloh
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Das Feuer wurde gegen 10.40 Uhr entdeckt. Bereits wenig später schlugen hohe Flammen aus dem Dachgeschoss. Die Rauchsäule war in weiten Teilen des Stadtgebietes sichtbar. Mit schwerem Atemschutz nahmen die Feuerwehrleute die Brandbekämpfung vor. Gleichzeitig wurden die beiden Stader Drehleitern in Stellung gebracht, um das Feuer von außen zu löschen. Dabei gab es Probleme mit einer auf dem Dach installierten Photovoltaikanlage. Diese war nicht abzuschalten und erzeugte weiter Strom.
- Die Feuerwehr setzte zur Brandbekämpfung Drehleitern ein
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Doch unter den Dachpfannen waren überall Flammen sichtbar. So blieb den Einsatzkräften nichts anderes übrig, als einige der Solarplatten zu zerstören, um an die darunterliegende Dachkonstruktion zu gelangen. Auch im Inneren gelang es den Feuerwehrleuten, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Der Dachstuhl und die linke Haushälfte wurden durch das Feuer in Mitleidenschaft gezogen. Das Einfamilienhaus ist derzeit unbewohnbar, die Bewohner konnten anderweitig untergebracht werden. Der entstandene Brandschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen von Feuerwehr und Polizei vor Ort auf ca. 400.000 Euro belaufen.
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Mithilfe von Spezialfirmen wurde später begonnen, den noch intakten Teil der Photovoltaikanlage vom zerstörten Bereich zu trennen. Dazu blieb noch ein kleiner Teil der Feuerwehrleute vor Ort.
Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand, die vorsorglich alarmierten Kräfte des Rettungsdienstes mussten nicht tätig werden. Polizeibeamte und Tatortermittler aus Stade haben noch vor Ort die ersten Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, genaue Ergebnisse werden aber erst in der kommenden Woche erwartet, wenn die Brandexperten der Polizeiinspektion Stade ihre Arbeit aufgenommen haben.
Redakteur:Jörg Dammann aus Stade |
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