Warnung der Polizei Stade
Welle an Betrugsanrufen und falsche Polizisten
- Vor allem ältere Bürger werden von Betrügern gerne mit Schockanrufen unter Druck gesetzt, um dann Geld und Wertgegenstände zu fordern
- Foto: deagreez/Adobe Stock
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Eine Welle von Betrugsanrufen in Stade – Polizei warnt vor falschen Polizisten und Schockanrufen
Am Donnerstag ist es im Raum Stade zu einer Häufung betrügerischer Anrufe gekommen. Nach Angaben der Polizei wurden mindestens 25 Versuche registriert, bei denen Kriminelle mit bekannten Maschen versuchten, ältere Menschen um Geld und Wertgegenstände zu bringen. Glücklicherweise blieben die Täter bislang erfolglos.
Schockanrufe und falsche Polizisten im Visier der Ermittler
Zwei besonders perfide Betrugsvarianten kamen zum Einsatz: Zum einen sogenannte Schockanrufe, bei denen sich die Betrüger als Polizisten oder Staatsanwälte ausgaben. Sie behaupteten, ein naher Angehöriger der Angerufenen habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht und könne nur durch die Zahlung einer Kaution einer Haftstrafe entgehen.
Zum anderen meldeten sich angebliche Polizeibeamte, die von einem Einbruch in der Nachbarschaft berichteten. Dabei hätten die Täter einen Zettel mit weiteren Adressen bei sich gehabt – auch die der Angerufenen. Um Bargeld, Schmuck und andere Wertgegenstände zu „sichern“, wurde deren Übergabe an angebliche Polizisten vorgeschlagen.
Polizei Stade lobt aufmerksame Bürger – und warnt erneut
Die gute Nachricht: Laut Polizeiinspektion Stade erkannte die überwiegende Mehrheit der Angerufenen den Betrugsversuch rechtzeitig und legte konsequent auf.
Das ist das richtige Verhalten, denn echte Polizisten rufen nicht an und fordern Geld oder Wertsachen. Im Zweifelsfall sollte sofort aufgelegt und die 110 gewählt werden.
Was Betroffene tun sollten
Niemals persönliche Daten, Kontodaten oder Informationen über Wertgegenstände am Telefon preisgeben.
Kein Geld oder Schmuck an Unbekannte übergeben – auch nicht an angebliche Beamte.
Im Verdachtsfall immer die Polizei über den Notruf kontaktieren.
Sprechen Sie mit älteren Angehörigen über diese Betrugsmaschen – Prävention ist der beste Schutz.
Redakteur:Nicola Dultz aus Buxtehude |
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