Verträge für neues Verwaltungsgebäude des Landkreises Stade unterzeichnet
Alle unter einem Dach unterbringen

Bauunternehmer Klaus-Peter Witt von der Firma Lindemann (v.li.), Landrat Michael Roesberg und Jörg Bollmann von der Firma August Reiners Bauunternehmung unterzeichneten den Vertrag zum Neubau des Jugendamtes
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  • Bauunternehmer Klaus-Peter Witt von der Firma Lindemann (v.li.), Landrat Michael Roesberg und Jörg Bollmann von der Firma August Reiners Bauunternehmung unterzeichneten den Vertrag zum Neubau des Jugendamtes
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jab. Stade. Ein millionenschweres Projekt steht in den kommenden zwei Jahren für den Landkreis auf dem Programm. Alle Mitarbeiter des Amtes für Jugend und Familie sollen 2022 ihren Sitz in einem Gebäude und nicht wie bisher in ganz Stade verteilt haben. Das neue Verwaltungsgebäude soll ab dem Frühjahr im Stader Benedixland realisiert werden.

Den Startschuss für den Bau gaben nun Landrat Michael Roesberg als Vertreter des Landkreises sowie die Vertreter der mitwirkenden Bauunternehmen, die den Vertrag im Kreishaus unterzeichneten. Für das Projekt, das gegenüber dem Staatsarchiv umgesetzt wird, investiert der Landkreis 16 Millionen Euro. Bereits Ende 2016 begann die Kreisverwaltung mit den Bedarfsermittlungen und den Untersuchungen zum Standort sowie zur Wirtschaftlichkeit. Das voll erschlossene, 6.000 Quadratmeter große Grundstück erwarb der Landkreis schließlich für 600.000 Euro von der Stadt Stade. Die Pläne zum Neubau stammen von den Architektenbüros Gregor Dreischhoff und Welp von Klitzing. Dreischoff war bereits verantwortlich für das 2017 fertiggestellte Verwaltungsgebäude am Sande. Umgesetzt werden die Baumaßnahmen im ÖPP-Modell (Öffentlich-Private-Partnerschaft) von der Arbeitsgemeinschaft der Firmen J. Lindemann aus Stade und August Reiners Bauunternehmung aus Bremen, die den europaweiten, öffentlichen Teilnahmewettbewerb gewonnen hatte.

"Sie bekommen hier etwas ganz Besonderes", meint Dreischoff. Das drei- bis viergeschossige Verwaltungsgebäude hat eine Größe von 5.800 Quadratmeter. Fußläufig ist das Gebäude sowohl vom Kreishaus als auch vom Bahnhof gut zu erreichen. Optisch ist es durch die roten Klinker an das Stadtbild der Stader Altstadt angepasst.

Das Gebäude bietet zudem ausreichend Platz für die Mitarbeiter, die bisher an drei Standorten in angemieteten Büros untergebracht sind. Somit sei ein Neubau langfristig wirtschaftlicher als das Mieten von Büros über mehrere Jahrzehnte, so Roesberg. "Das Zusammenlegen ermöglicht außerdem einen technisch zeitgemäßen, bürger- und mitarbeiterfreundlichen Service", so der Landrat weiter.

Im Neubau sind 120 Büros sowie verschiedene Besprechungs-, Sitzungs- und Sozialräume vorhanden. Zudem ist das Gebäude so geplant, dass neben den 100 Angestellten des Jugendamtes auch weitere Mitarbeiter der Verwaltung hier Platz finden. Somit ist eine Raumreserve für das Jugendamt mit seinen stetig wachsenden Aufgaben miteingeplant. Energetisch verfügt das Gebäude im Sinne des Klimaschutzes über eine Geothermieanlage mit Energiepfählen.

Der Bauantrag wird in Kürze bei der Stadt gestellt, sodass im Frühjahr bzw. Sommer mit dem Bau begonnen werden kann. Der Bezug ist für Sommer 2022 geplant.

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