Landkreis Stade
Bundeswehr zu Besuch: Partner nicht nur in Krisenzeiten

Oberstleutnant Arne Wriedt (v. li.), Landrat Kai Seefried und Oberst Dirk Waldau trafen sich zum Austausch im Stader Kreishaus
  • Oberstleutnant Arne Wriedt (v. li.), Landrat Kai Seefried und Oberst Dirk Waldau trafen sich zum Austausch im Stader Kreishaus
  • Foto: Landkreis Stade / Daniel Beneke
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Hoher Besuch der Bundeswehr im Stader Kreishaus: Oberst Dirk Waldau als Kommandeur des Landesverbindungskommandos Niedersachsen hat zusammen mit Oberstleutnant Arne Wriedt als Leiter des Kreisverbindungskommandos Stade kürzlich seinen Antrittsbesuch bei Landrat Kai Seefried absolviert.

„Wir sind uns einig, dass Kreisverwaltung und Bundeswehr seit Jahrzehnten nicht nur in Krisenzeiten eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit pflegen. Diese wollen wir fortführen und intensivieren“, sagte Seefried. Der Chef der Stader Kreisverwaltung dankte Waldau und Wriedt ganz besonders für die Unterstützung im Zuge der Corona-Pandemie. Ob bei der Kontaktnachverfolgung im Gesundheitsamt oder beim Durchführen von Corona-Tests und Hilfstätigkeiten in den Alten- und Pflegeeinrichtungen – die Einsatzgebiete von Soldaten der Bundeswehr im Landkreis Stade waren in den vergangenen zwei Jahren vielfältig. „Diese schnelle und unkomplizierte Bereitschaft im Rahmen der Amtshilfe wissen wir sehr zu schätzen“, sagte Seefried.

Der Landrat und die Offiziere tauschten sich zudem über die aktuelle Sicherheitslage in Folge des völkerrechtswidrigen russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine aus. Doch nicht nur in akuten Krisensituationen könnten sich die Menschen im Landkreis Stade auf die Hilfe durch die Bundeswehr verlassen, unterstrich der Landrat. Seit Jahrzehnten sei die Bundeswehr ein wichtiger Partner für die Kreisverwaltung – das zeige nicht zuletzt der regelmäßige Austausch im Arbeitskreis Katastrophenschutz, in den das Kreisverbindungskommando fest eingebunden ist.

Seefried sprach mit Waldau und Wriedt zudem über die Idee, auch in Niedersachsen ein sogenanntes Heimatschutzregiment der Bundeswehr aufzustellen. Auf Landesebene wird dieses Ziel überparteilich verfolgt. Bundesweit sollen bis 2027 fünf solcher Verbände entstehen. Soldaten der Reserve sollen in den Regimentern die aktive Truppe entlasten, indem sie zum Beispiel den Schutz kritischer Infrastrukturen übernehmen oder zivile Organisationen bei der Katastrophenhilfe unterstützen.

Niedersachsen wäre hervorragend als Standort für ein Heimatschutzregiment geeignet, war sich der Landrat mit Waldau und Wriedt einig. So könnte etwa auf die bestehende Infrastruktur der Bundeswehr im Land zurückgegriffen werden.

(sv/nw)

Autor:

Svenja Adamski aus Buchholz

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