Ideen für den Platz "Am Sande" in Stade
Ein trister Platz soll viel schöner werden

Noch ist alles trist und leer. City-Managerin Sophie Hohmeister hat aber viel vor mit dem Platz "Am Sande"  Foto: jd
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jd. Stade. An diesen trüben Novembertagen wirkt er noch ein wenig grauer und trister als sonst: Der Platz "Am Sande" in der Stader Innenstadt ist gewiss kein städtebauliches Glanzlicht. Bis zum Sommer - als dort noch die City-Besucher ihre Autos parken durften - herrschte auf dem rund 6.000 Quadratmeter großen Platz noch etwas Leben. Jetzt liegt er oft fast verlassen da. Das soll sich aber ändern: Das Stader Citymanagement feilt an Plänen, die gepflasterte Fläche neu zu beleben. Grundlage bilden die Vorschläge, die die Bürger im Rahmen eines Ideenwettbewerbs eingereicht haben.

"Es sind 37 Entwürfe bei uns eingegangen", sagt Citymanagerin Sophie Hohmeister. Eine Jury habe die sehr unterschiedlichen Konzepte gesichtet und bewertet. "Die oftmals sehr detailliert ausgearbeiteten Pläne haben uns sehr beeindruckt."

Nach Angaben von Hohmeister drehten sich die Entwürfe immer wieder um die Überlegung, die Aufenthaltsqualität auf dem Platz zu verbessern. So gab es Vorschläge, ihn zu begrünen und mit Wasserspielen auszustatten, um so die Menschen zum Verweilen anzulocken. Auch gibt es Ideen, den Platz vor allem im Sommer für Veranstaltungen wie etwa Open-Air-Kino zu nutzen. Denkbar sei daher, Sträucher und Bäume in Kübel zu pflanzen, um diese bei Bedarf beiseite zu räumen.

"In vielen Fällen lassen sich die eingereichten Vorschläge grundsätzlich realisieren", erklärt Hohmeister. Einige Vorschläge könnten auch an anderer Stelle umgesetzt werden. "Wir haben tolle Impulse erhalten, die wir nun in das Konzept einfließen lassen, das vom Citymanagement für den Platz 'Am Sande' erstellt wird." Einen endgültigen Beschluss über das künftige Aussehen des Platzes und über die Höhe der für die Umgestaltung bereitzustellenden Mittel müssen allerdings die politischen Gremien fassen.

"Ein sehr detailliert ausgearbeitetes Konzept hat unsere Jury besonders imponiert", sagt Hohmeister. Als zentrales Gestaltungselement seien dabei Schiffscontainer vorgesehen. Die Container könnten sehr vielfältig eingesetzt werden - beispielsweise als Räume für Gastronomie und Handel, aber auch als Büro- und Seminar- oder Eventräumlichkeiten. Außerdem wäre es denkbar, die Dachflächen für Urban Gardening zur Verfügung zu stellen. Die Container seien ein interessantes Gestaltungselement, das Stades Bezug zur maritimen Wirtschaft herstelle. Da die Container versetzt werden können, sei zudem der praktische Nutzen gegeben.

Die von Mario Handke eingereichte Idee mit den Schiffscontainer wurde ebenso prämiert wie der Vorschlag von Dennis Alpers, der den Platz mit den erwähnten Grünelementen sowie Wasser- und Lichtmodulen aufwerten will. Einen Preis erhielt auch Clara Elisa Heinz. Sie möchte u.a. Bienenstöcke aufstellen und den Platz gärtnerisch nutzen.

Autor:

Jörg Dammann aus Stade

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