Manfred Sprenger hat sich fast 50 Jahre vielfältig engagiert
Leben für das Ehrenamt

Manfred Sprenger hat sich in den vergangenen Jahrzehnten in diversen Vereinen eingebracht
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lt. Stade. Wie viele Stunden Manfred Sprenger (75) in seinem Leben schon in seine diversen Ehrenämter investiert hat, kann er unmöglich sagen. Klar ist nur, dass der studierte Diplom-Ingenieur, der vor seinem Ruhestand als technischer Verwaltungsbeamter im Katasteramt des Landkreises tätig war, einen Großteil seiner Freizeit für seine Mitmenschen geopfert hat.
Für sein herausragendes Engagement für das Schützenwesen erhielt Manfred Sprenger kürzlich das Goldene Ehrenkreuz des Bezirksschützenverbandes Stade. Der Schützenverein Hagen ernannte ihn zudem zum Ehrenmitglied. Fast ein halbes Jahrhundert lang gehörte Manfred Sprenger zum Vorstand des Schützenvereins, war Waffen- und Gerätewart, später Sportleiter und Kassenwart bzw. Schatzmeister. 1986 bewies er, wie gut er schießen kann, und wurde Schützenkönig.
Der Vorzeige-Ehrenamtliche ist außerdem seit 1965 Mitglied im Schützenverein Stade, war dort ebenfalls Sport- und Übungsleiter, Kassenwart und absolvierte eine Ausbildung zum Schießstandsachverständigen. Im Bezirksschützenverband Stade engagierte Manfred Sprenger sich als Referent für EDV und führte die elektronische Erfassung z.B. von Bezirksmeisterschaften ein. Parallel dazu nahm er verschiedene Aufgaben im Nordwestdeutschen Schützenbund wahr.
Seit der Sturmflut 1962 gehört Manfred Sprenger zudem dem Deutschen Roten Kreuz an und baute das DRK Stade maßgeblich mit auf. Bis 1997 war der dreifache Familienvater Kreisbereitschaftsführer.
Dass er sich während der Flutkatastrophe engagierte, sei für ihn selbstverständlich gewesen. "Ich war vier Tage lang kaum zuhause, weil ich die Verpflegung für die Opfer organisieren musste", erinnert sich Manfred Sprenger.
Froh ist er, dass seine Ehefrau Karin ihn immer unterstützt hat. Die Hagenerin ist selbst Mitglied im Schützenverein und hielt ihrem Mann bei seiner ehrenamtlichen Arbeit stets den Rücken frei.
Inzwischen ist Manfred Sprenger von seinen Ämtern zurückgetreten, bleibt dem Schützenverein aber weiter als Chronist und beratend erhalten. Im SSV Hagen engagiert Sprenger sich weiterhin und nimmt das Sportabzeichen ab. Und auch sonst kommt bei dem aktiven Rentner keine Langeweile auf. Außerhalb der Stadt gibt es einige Grundstücke und Ländereien, die er in Ordnung hält. Dort ist er regelmäßig mit seinem Trecker unterwegs. Und auch beim Eisenbahnspiel mit seinem Enkelkind findet Manfred Sprenger Abwechslung.
Schade findet er, dass insbesondere die traditionelle Seite der Schützenvereine immer mehr ausstirbt und sich immer weniger junge Menschen überhaupt in Vereinen engagieren. "Ich habe im Verein viele Freunde gefunden und möchte die Zeit nicht missen", sagt Manfred Sprenger.

Manfred Sprenger hat sich in den vergangenen Jahrzehnten in diversen Vereinen eingebracht
Der Vorzeige-Ehrenamtliche findet Entspannung beim Treckerfahren

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