Instandsetzung kostet 2,6 Millionen Euro
Lotsenschoner-Havarie: Reparatur wird teuer

Der Lotsenschoner lag mehrere Tage in der Schwingemündung auf Grund
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Salzwasser richtet hohen Schaden an der Technik an

Die Angaben zur Höhe der Kosten beruhen laut Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda auf einer Schätzung des Schiffseigners, der Stiftung Hamburg Maritim. Zunächst sollen auf einer Werft in Dänemark die schweren Schäden am Rumpf behoben werden. Wenn diese Arbeiten voraussichtlich noch in diesem Jahr abschlossen sind, geht es an das Schiffsinnere. Da mehrere Tage verstrichen, bis der Lotsenschoner gehoben werden konnte, hat das Salzwasser die technische Ausstattung weitgehend unbrauchbar gemacht.
Das Segelschiff war erst kurz vor der Havarie für 1,7 Millionen Euro saniert worden. Dieses Geld ist mit dem Untergang buchstäblich versenkt worden. An den erneuten Instandsetzungskosten in Höhe von 2,6 Millionen Euro wollen sich der Bund und die Stadt Hamburg beteiligen.

Im Frühjahr hatten sowohl Feuerwehr als DLRG kritisiert, dass weder von der Stiftung Hamburg Maritim noch vom Betreiberverein "Freunde des Lotsenschoners No. 5 Elbe" ein offizielles Dankeschön für den erfolgreichen Rettungseinsatz kam (das WOCHENBLATT berichtete). Die Retter mussten zudem monatelang darauf warten, ihre Einsatzkosten von der Stiftung Hamburg Maritim erstattet zu bekommen. Die Stiftung hatte ein Unternehmen eingeschaltet, das auf die Regulierung von Schäden bei Schiffshavarien spezialisiert ist.

Autor:

Jörg Dammann aus Stade

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