Fest der Oper mit Überraschungsgast
Nadine Sieben singt mit Tenören Klassik in Stade
- Nadine Sieben
- Foto: Patrizia Doubek
- hochgeladen von Stephanie Bargmann
Das Stadeum in Stade verwandelt sich am Freitag, 9. Januar, 20 Uhr, in eine Bühne für große Stimmen: Die "Nacht der fünf Tenöre" macht Halt auf ihrer Deutschlandtournee unter dem Motto „Magia delle melodie“. Die international gefeierten Tenöre Luigi Frattola, Orfeo Zanetti, Vincenzo Sanso, Alejo Ruiz und Emil Pavlov bringen gemeinsam mit dem Plovdiv Symphonic Orchestra weltbekannte Arien von Aida bis La Traviata zum Klingen – begleitet vom renommierten Dirigenten Nayden Todorov und charmant moderiert von Sopranistin Andrea Hörkens. Als Stargast wird Marc Marshall, bekannt aus Marshall & Alexander, das Konzert bereichern. Und: Mit dabei ist auch Nadine Sieben aus Horneburg. Die Sängerin, bekannt durch Schlager und Kinderlieder, zeigt bei diesem besonderen Abend ihre klassische Seite. Wir haben mit der „kleinen Frau mit der großen Stimme“ vorab über ihre Vorfreude, ihre Liebe zur Oper und ihre musikalischen Wurzeln gesprochen.
WOCHENBLATT: Frau Sieben, viele kennen Sie aus dem Schlager- und Kinderliederbereich – nun stehen Sie mit großen Operntenören auf der Bühne. Wie kam es zu diesem Ausflug in die klassische Musik?
Nadine Sieben: Eigentlich war ja die Kindermusik und der Schlager eher ein Ausflug, denn im Ursprung bin ich ja klassische Sängerin. Sozusagen kehre ich also wieder zu meinen Wurzeln zurück. Jetzt freue ich mich, wieder klassisch auf der Bühne stehen zu dürfen - mit Sinfonieorchester und den großartigen ,Fünf Tenören', und das Ganze auch noch in meiner Heimat.
WOCHENBLATT: Was bedeutet Ihnen persönlich die klassische Musik – und welche Arien oder Rollen liegen Ihnen besonders am Herzen?
Nadine Sieben: Die ,Königin der Nacht', das war der Moment, als ich diese Arie zum ersten Mal gehört habe, wo ich gesagt habe: ,Ich werde Sängerin!'. Da war ich sechs Jahre als und mit meiner Mama in der Hamburgischen Staatsoper. Und an dieses Versprechen habe ich mich gehalten. Inzwischen habe ich bei Konzerten viele Arien und Lieder gesungen, aber da dürfen gern noch mehr Herausforderungen auf mich zukommen. Ob Mozart-Opern, die ,Fledermaus' oder ,Hänsel und Gretel', da gibt es so viele wunderbare Partien … ich mag sie alle!
WOCHENBLATT: Gibt es ein musikalisches Ziel oder Projekt, das Sie in den kommenden Jahren verwirklichen möchten – vielleicht sogar im klassischen Bereich?
Nadine Sieben: Ja, das gibt es! Ich habe mit ,A Million Dreams' vor Kurzem eine Nummer aus einem Musical-Film veröffentlicht und dahin wird die Reise jetzt auch gehen. 2026 arbeiten wir an einem Musical-Soloprogramm. Wann und wo das zum ersten Mal aufgeführt wird, verrate ich den WOCHENBLATT-Leserinnen und -Lesern gern als Erstes.
WOCHENBLATT: Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg mit den fünf Tenören.
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