Neuer Landeplatz für Hubschrauber

Klinik-Betriebsleiter Martin Grasselli (li.) und Geschäftsführer Siegfried Ristau vor den bereits gerodeten Flächen
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EU schreibt Elbe Klinikum Stade Riesen-Investition vor

sb. Stade. Rund 300.000 Euro muss das Elbe Klinikum Stade in einen neuen Hubschrauber-Landeplatz investieren. Hintergrund sind Vorgaben der Europäischen Union (EU), die bis Ende Oktober in nationales Recht umgesetzt werden.

"Unser jetziger Landeplatz entspricht nicht den neuen Bestimmungen", sagen Klinik-Geschäftsführer Siegfried Ristau und Betriebsleiter Martin Grasselli. "Unter anderem fehlen Einflugschneisen, sogenannte An- und Abflugflächen. Außerdem müssen aktuelle Brandschutz-Bestimmungen eingehalten werden."

Hinzu kommt, dass sich der alte Landplatz relativ weit entfernt von der Notfall-Annahme befindet. Die Patienten müssen nach dem Verlassen des Hubschraubers auf der Trage zunächst einen steilen Weg hinauf befördert und dann durch mehrere Gebäude und Etagen gebracht werden. Da kann laut Klinikchef bis zu zehn Minuten in Anspruch nehmen, wenn zum Beispiel der Fahrstuhl nicht sofort kommt. Vom neuen Landeplatz aus dauert der Transport des Patienten nur wenige Minuten.

Für die beiden zu schaffenden Einflugschneisen werden derzeit am Elbe Klinikum Stade Rodungsarbeiten vorgenommen. Für die gefällten Fichten und Buchen werden zum Ausgleich niedrigere Pflanzen eingesetzt. "Der neue Landeplatz soll noch in diesem Jahr zur Nutzung abgenommen werden", sagt Siegfried Ristau. "Bis dahin darf die alte Fläche benutzt werden.

• Das Elbe Klinikum Stade rechnet mit 50 bis 60 Landungen pro Jahr. In Buxtehude gibt es schon seit längerem keinen Hubschrauber-Landplatz mehr.

Klinik-Betriebsleiter Martin Grasselli (li.) und Geschäftsführer Siegfried Ristau vor den bereits gerodeten Flächen
Das Elbe Klinikum Stade muss die Kosten für den neuen Landeplatz selbst tragen
Schilder weisen auf die Holzfäll-Arbeiten hin
Redakteur:

Stephanie Bargmann aus Stade

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