Ergebnis übertrifft alle Erwartungen
Stadtradeln 2020 im Landkreis Stade war ein voller Erfolg

Dezentraler Auftakt für die Radler der Klimaschutzregion „Altes Land und Horneburg“: Die Tour wurde von den Stadtradeln-Gewinnern 2019 Jörn und Britta Quast geführt
  • Dezentraler Auftakt für die Radler der Klimaschutzregion „Altes Land und Horneburg“: Die Tour wurde von den Stadtradeln-Gewinnern 2019 Jörn und Britta Quast geführt
  • Foto: Phoebe Schütz/Klimaschutzmanagerin „Altes Land und Horneburg“
  • hochgeladen von Jaana Bollmann

jab. Landkreis. Das In-die-Pedale-Treten hat sich gelohnt: Im Landkreis Stade gab es eine regelrechte Flut an Rekorden bei der Stadtradel-Aktion - und das trotz der Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie. Sowohl die Zahl der Teilnehmer insgesamt und die Anzahl der Teams als auch die geradelten Kilometer sind beeindruckend.

Die aktiven Radler legten mit 154 Teams in diesem Jahr 484.506 Kilometer zurück. Eine Wahnsinns-Leistung, die in nur drei Wochen absolviert wurde. Verglichen mit dem CO₂-Ausstoß eines Autos auf dieser Strecke haben es die Teilnehmer geschafft, so 71 Tonnen Kohlendioxid zu vermeiden. „Mit diesem Ergebnis wurden unsere Erwartungen weit übertroffen“, zeigt sich Landrat Michael Roesberg beeindruckt. Die Hansestadt Stade konnte mit 129.148 Kilometern die höchste Leistung erzielen, gefolgt von der Hansestadt Buxtehude mit 102.152 Kilometern. In der Samtgemeinde Harsefeld legten die Radler 78.295 Kilometer zurück. Damit haben sie das Ergebnis vom letzten Jahr mehr als verdoppelt. Roesberg: "Das ist eine super Leistung." Auch in der Klimaschutzregion Altes Land und Horneburg kamen im Jahr 2020 weitere Radler und Teams für diese sportliche Aktion hinzu. Die Radler der Samtgemeinde Horneburg schafften 30.218 Kilometer, die Teilnehmer der Samtgemeinde Lühe 26.694 Kilometer und die Radfahrer der Gemeinde Jork erreichten 24.971 Kilometer. Die Samtgemeinde Apensen erradelte 12.781 Kilometer.

Der Landrat wertet das Stadtradeln 2020 insgesamt als einen großen Erfolg für den Landkreis, seine Städte, Gemeinden und für alle Mitbürgerinnen und Mitbürger. „Die Teilnehmenden geben damit ein deutliches Signal für ihren Wunsch nach mehr Klimaschutz,“ so Roesberg. Der Landrat bedankt sich bei allen Aktiven für den sportlichen Enthusiasmus und Teamgeist. „Es hat sich gezeigt, dass viele Menschen gerade in Zeiten von Corona besonders motiviert sind, sich aufs Fahrrad zu setzen und damit etwas für ihre Gesundheit und Fitness zu tun. Die Erfahrung, wie gut Radfahren jedem bekommt, wird hoffentlich über den Stadtradeln-Zeitraum hinaus vorhalten. Für Umwelt und Klima ist die Fortbewegung mit dem Rad oder zu Fuß ohnehin am besten.“

Der beste Einzelradler Henning Filter vom Team „Beste Leben“ radelte für die Samtgemeinde Harsefeld und lieferte sich mit Volker Luga vom Team „Radsport Himmelpforten“ und Pekka Suhr vom Unterteam „Schwinge Werkstätten“ des Teams „Deutsches Rotes Kreuz“ ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Daraus ging Henning Filter mit beachtlichen 2.153 Kilometern als Sieger hervor. Mit dieser Leistung gewann er zwei Jahrestickets für das kommende Jahr für den Elbe-Radwanderbus.

Die Schulen werden in einem gesonderten Verfahren ausgezeichnet. Die radelaktivste Schule gewinnt einen Wanderpokal, der im nächsten Jahr verteidigt werden muss. Gewonnen hat ihn das Stader „Vincent-Lübeck-Gymnasium“ mit einem Rekordwert in Höhe von 31.307 geradelten Kilometern.

Die kreisweite Prämierung wird am Donnerstag, 5. November, im Stader Kreishaus stattfinden, sofern die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie dies zulassen. Die Gewinner werden zu gegebener Zeit darüber informiert und werden kurz vor dem Termin eine persönliche Einladung zu der geschlossenen Veranstaltung erhalten, die in kleinem Rahmen stattfinden wird.

• Wer eine Urkunde über seine Teilnahme erhalten möchte, kann sich bei seinen Ansprechpartnern für das STADTRADELN in der jeweiligen Kommune melden. Kontakte hierzu befinden sich auf der Internetseite www.landkreis-stade.de/stadtradeln. Auf www.stadtradeln.de/landkreis-stade gibt es die genauen Ergebnisse.

Autor:

Jaana Bollmann aus Stade

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