Zwischen Erinnerung und Krieg in der Ukraine
Ausstellung in Sandbostel
Die Gedenkstätte Lager Sandbostel zeigt von Mittwoch, 3. Juni, bis Mittwoch, 26. August, die Sonderausstellung „Vielleicht erlebe ich den Frieden noch. Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine“, die ihre Lebensgeschichten und ihre heutige Situation in den Mittelpunkt stellt. Eröffnet wird die Ausstellung am 3. Juni, um 18 Uhr in der ehemaligen Lagerküche B der Gedenkstätte Lager Sandbostel.
Die Ausstellung basiert auf Fotografien des Kyjiwer Fotografen Kostjantyn Tschernitschkin, der die Überlebenden 2024 und 2025 im Auftrag des Hilfsnetzwerks für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine besucht hat. Seine Aufnahmen zeigen Menschen aus verschiedenen Regionen des Landes, deren Alltag heute erneut von Krieg, Luftalarm und Unsicherheit geprägt ist. Zugleich dokumentieren die Bilder persönliche Erinnerungen, Hoffnungen und die Unterstützung durch Helferinnen und Helfer vor Ort.
Nach der Begrüßung durch Gedenkstättenleiter Andreas Ehresmann führt Dr. Alexandra Köhring von der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen in die Ausstellung ein. Anschließend bietet sie eine Kuratorenführung durch die Schau an.
Redakteur:Pauline Bellmann aus Buxtehude |
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