Fördermitglieder für das Ehrenamt gesucht
DRK Stade startet Haustüraktion
Der DRK-Kreisverband Stade startet am Montag, 24. August eine Informationsaktion zur Fördermitgliedschaft. Bis zum Samstag, 3. Oktober sind geschulte Botschafterinnen und Botschafter in verschiedenen Gemeinden und Städten im Landkreis Stade unterwegs. Sie sprechen Bürgerinnen und Bürger an der Haustür an und informieren über die Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes sowie über die Möglichkeit, diese regelmäßig als Fördermitglied zu unterstützen.
Wer klingelt – und wie erkennt man echte DRK-Botschafter?
Die Botschafterinnen und Botschafter sind an ihrer DRK-Kleidung zu erkennen. Außerdem führen sie einen Ausweis sowie eine Werbevollmacht mit sich und können beides auf Nachfrage vorzeigen.
Sie informieren ausschließlich über die Fördermitgliedschaft des DRK-Kreisverbandes Stade. Bargeld, Sachspenden oder Einmalspenden nehmen sie nicht entgegen.
Misstrauisch sollten Bürgerinnen und Bürger deshalb werden, wenn eine Person weder Ausweis noch Werbevollmacht vorzeigen kann, Bargeld verlangt oder annimmt oder um Sach- beziehungsweise Einmalspenden bittet. Auch wenn Druck aufgebaut und eine sofortige Entscheidung verlangt wird oder die Person nicht erklären kann, für wen sie unterwegs ist und wie die Fördermitgliedschaft abgeschlossen wird, ist Vorsicht angebracht.
Was kostet eine Fördermitgliedschaft?
Es soll einen jährlichen Mindestbeitrag geben. Die Höhe kann individuell angepasst werden.
Die Fördermitgliedschaft wird an der Haustür digital über ein Tablet aufgenommen. Dabei werden die für Mitgliedschaft und Beitragszahlung erforderlichen persönlichen Daten sowie die Bankverbindung und die Unterschrift erfasst.
Warum braucht das DRK neue Fördermitglieder?
Die Förderbeiträge unterstützen insbesondere die ehrenamtliche Arbeit im DRK-Kreisverband Stade. Dazu gehören unter anderem die Ortsvereine mit ihren vielfältigen Programmen, Seniorenbegegnungen, der Katastrophenschutz, Sanitätsdienste, das Jugendrotkreuz und weitere Angebote, die ohne freiwilliges Engagement nicht denkbar wären.
Hintergrund der Aktion ist auch die Entwicklung der vergangenen Jahre. Nach Angaben des Kreisverbandes sind die Mitgliederzahlen und damit auch die Mitgliedsbeiträge, mit denen das Ehrenamt unterstützt wird, in den vergangenen fünf Jahren stark gesunken.
Warum setzt das DRK auf Haustürgespräche?
Haustürgespräche ermöglichen nach Angaben des Kreisverbandes einen direkten Austausch, bei dem Fragen beantwortet und Unsicherheiten ausgeräumt werden können. Für den DRK-Kreisverband Stade ist diese Form der Mitgliederwerbung etwas Besonderes: Eine vergleichbare Aktion gab es zuletzt in den Jahren 2015/2016.
Hier sind die DRK-Botschafter unterwegs
Die Aktion beginnt vom 24. bis 30. August in der Samtgemeinde Lühe mit Hollern-Twielenfleth, Grünendeich/Steinkirchen, Obere Lühe sowie in Teilbereichen Horneburg.
Vom 31. August bis 6. September sind die Botschafter in Horneburg, Ahlerstedt und ersten Teilbereichen Harsefeld unterwegs. Vom 7. bis 13. September folgt Harsefeld.
Vom 14. bis 20. September sind Oldendorf, Wiepenkathen und Haddorf an der Reihe. Den Abschluss bildet Buxtehude, wo die Haustürgespräche vom 21. September bis 3. Oktober geplant sind.
Damit Bürgerinnen und Bürger vorab wissen, dass DRK-Botschafter in ihrer Region unterwegs sind, stellt der Kreisverband zusätzlich Bauzaunbanner in den jeweiligen Gebieten auf.
Bei Fragen zur Aktion oder zur Fördermitgliedschaft können sich Bürgerinnen und Bürger an die Ehrenamtskoordination des DRK-Kreisverbandes Stade wenden unter Tel. 04141- 8033 322 und unter info@kv-stade.drk.de.
Redakteur:Stefanie Schimanski aus Buxtehude |
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