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Holocaust-Gedenktag am 27. Januar
Führung zu den Stader "Stolpersteinen"

Foto: SMTG

jd. Stade. Um an Namen und Lebensgeschichten von Menschen zu erinnern, die von den Nationalsozialisten vertrieben oder ermordet worden sind, beteiligt sich die Hansestadt Stade an der europaweiten Aktion "Stolpersteine". Anlässlich des Holocaust-Gedenktages am Donnerstag, 27. Januar, besteht in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, sich zu diesen berührenden Orten des Gedenkens begleiten und informieren zu lassen: Stade Tourismus richtet an diesem Tag eine kostenlose öffentliche Führung aus. Die Führung mit der Gästeführerin Edith Bruns startet um 14 Uhr am Kreishaus beim Platz Am Sande. Das Gebäude ist die ehemalige Kaserne.

Auf Initiative des Künstlers Gunter Demnig sind in mehr als 1.000 Kommunen in Deutschland kleine Gedenktafeln aus Messing in den Gehweg eingelassen - so auch in Stade: Die mit den Namen der Opfer versehenen „Stolpersteine“ sind vor deren letzten Wohnorten zu finden.

Künstler Gunter Demnig verlegt zwei Stolpersteine in Stade

Die Gäste der Stolpersteine-Führung besuchen Orte und Denkmäler, die den Opfern des Nationalsozialismus gewidmet sind. Die Gästeführerin berichtet über deren Lebensweg und die Verbrechen, die die Nazis an ihnen begangen haben.

Da die Teilnehmerzahlzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung für diesen Termin notwendig. Die Anmeldung kann in der Tourist-Information am Hafen, Hansestraße 16, telefonisch unter 04141-776980 oder unter www.stade-tourismus.de vorgenommen werden. Es gelten die Regelungen nach aktueller Corona-Verordnung.

Internationaler Holocaust-Gedenktag

Am Donnerstag, 27. Januar, ist Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Das Datum, das seit 1996 international als Gedenktag genutzt wird, war 1945 der Tag, an dem ein entscheidender Zug gegen den Nationalsozialismus gesetzt wurde. Sowjetische Soldaten befreiten das Vernichtungslager in Auschwitz, in dem schätzungs-weise weit über eine Million Menschen auf grausame Art und Weise ihr Leben lassen mussten. Damit diese Menschen, ihre Geschichten und auch die Grausamkeiten der NS-Zeit nicht in Vergessenheit geraten, erinnern sich Menschen aus aller Welt zeitgleich an diese Zeit.

Redakteur:

Jörg Dammann aus Stade

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