Nationalsozialismus

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Panorama

Neues Konzept für die Erinnerungskultur
Stade stärkt das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Die Hansestadt Stade will die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus dauerhaft stärken. Dafür hat der Rat einstimmig ein neues Gesamtkonzept beschlossen. Es legt fest, wie das Gedenken in Stade künftig gestaltet und weiterentwickelt werden soll. Das Konzept wurde von einer Arbeitsgruppe vorbereitet – bestehend aus Vertretern von Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft. Ziel ist es, die Geschichte des Nationalsozialismus in Stade stärker sichtbar zu machen. Gleichzeitig sollen das...

  • Stade
  • 29.07.26
  • 77× gelesen
Panorama
Leiteten die besondere Stadtführung (v. li.): die Gymnasiastinnen Malena, Greta, Lilly und Batul | Foto: Antje Halle
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Im Rahmen der Wochen gegen Rassismus
Winsener Gymnasiasten auf den Spuren verfolgter Juden

Im Rahmen der Winsener Wochen gegen Rassismus veranstalteten Schüler der Klasse 10B des Luhe-Gymnasiums jetzt zwei Stadtführungen zu den Schicksalen hinter den Winsener Stolpersteinen. Zahlreiche interessierte Bürger hatten sich eingefunden, um Neues über die neun während des Nationalsozialismus verfolgten Winsener Juden und den verfolgten Homosexuellen Ernst Meincke zu erfahren. Zuvor hatte sich die Klasse 10B mit der bereits vorhandenen Forschungsliteratur und auch mit Akten aus mehreren...

  • Winsen
  • 24.03.26
  • 178× gelesen
Panorama

Zeichen setzen gegen das Vergessen
Salzhäuser Gymnasiasten organisierten Projekt zum Holocaust-Gedenktag

„Jeder hat bestimmt schon einmal etwas über die Verbrechen der Nationalsozialisten gehört und weiß, wie wichtig dieses Thema ist. Wirkliches Gedenken aber findet nicht nur in einer 45-Minuten-Stunde statt, sondern soll darüber hinaus wirken. Und das war uns wichtig.“ Mit diesem Statement brachte der Salzhäuser Gymnasiast Bosse stellvertretend für seine Mitschüler aus dem Geschichtskurs des 13. Jahrgangs das Ziel ihres Projekts zum jüngsten Holocaust-Gedenktag auf den Punkt. Der Kurs unter der...

Panorama
Die Schülergruppe der Ernst-Reinstorf-Schule Marschacht in Krakau | Foto: Désirée Prinz
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Eigene Vorfahren in Opferlisten entdeckt
Marschachter Schüler besuchen Gedenkstätte Auschwitz

Seit vielen Jahren ist eine Krakaufahrt ein fester Bestandteil der Demokratiebildung an der Ernst-Reinstorf-Schule in Marschacht. Anfang Februar besuchte nun erneut eine Gruppe von Zehntklässlern unter der Leitung der Lehrerinnen Almut Schulze-Eggert und Désirée Prinz die polnische Stadt und die nahegelegene Gedenkstätte Auschwitz. Im Rahmen einer sechsstündigen Führung durch die KZ-Gedenkstätte Auschwitz wurde den Jugendlichen eindrücklich das Ausmaß der Verbrechen der Nationalsozialisten...

Panorama
In einer Gesprächsrunde berichtete Zeitzeuge Arno Reglitzky von seinen Erfahrungen während des Kriegsendes vor 80 Jahren | Foto: Landkreis Harburg
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Erinnern für die Zukunft
Gedenkveranstaltungen anlässlich 80 Jahre Kriegsende in Buchholz

80 Jahre Kriegsende: Ein Tag, der zum Feiern einlädt, aber vor allem auch zum Gedenken und zum Erinnern. So kamen am Donnerstag auch in Buchholz Menschen zusammen, um den Opfern des Nationalsozialismus zu gedenken und daran zu erinnern, wie wichtig es ist, nicht zu vergessen. Am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus auf dem Buchholzer Marktplatz luden die Stadt, die Omas gegen Rechts, die Linke und das Wohn- und Ferienheim Heideruh zu einer Gedenkveranstaltung ein. Und in den...

Service

MUSAS beteilligt sich an Gedenktag
Ein Konzert als Zeichen für den Frieden

Anlässlich des 80. Jahrestages der Befreiung vom Nationalsozialismus und des Endes des Zweiten Weltkriegs in Europa laden die Gemeinde Seevetal und das Blasorchester Seevetal e.V. - Musas - zu einem besonderen Konzert unter dem Titel „Musik für den Frieden“ ein. Das Konzert ist Teil der Gedenkveranstaltung der Gemeinde Seevetal am Donnerstag, 8. Mai, um 19.30 Uhr im Großen Saal der Burg Seevetal. Appell für Freiheit und MenschlichkeitMit einem sorgfältig ausgewählten Programm möchte das...

Panorama
Der Fleestedter hält ein Buch seiner ehemaligen Heimat (Glogowatz, Rumänien) in den Händen | Foto: sra
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Zeitzeuge erinnert sich
Joan Vormittag über Flucht, Verlust und Neubeginn

Zeitzeuge erinnert sich: Joan Vormittag über Flucht, Verlust und Neubeginn Joan Vormittag wurde 1933 geboren, im Jahr der Machtübernahme der NSDAP in Deutschland. Er lebte mit seiner Mutter in Rumänien, als Teil der deutschen Minderheit in Osteuropa. Als er neun Jahre alt war, also im Jahr 1942, musste Joan Vormittag seine Heimat in Glogowatz verlassen. Sein Vater war deutscher Soldat, weshalb seine Mutter mit ihrem Sohn Schutz in Deutschland suchen konnte. Mit neun Jahren vier Wochen...

Panorama
Das Mahnmal für die von den Nazis getöteten Kinder zeigt einen Trauernden in gebeugter Haltung vor einer Rose, umgeben von Silhouetten von Kindern | Foto: Petersen
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Hamburger Projekt fortgesetzt
Bildhauer Ulf Petersen erweitert Mahnmal für von Nazis ermordete Kinder

Ein trauernder Mensch steht in gebeugter Haltung vor einer Rose, umgeben von Silhouetten von Kindern - dieses Szenario zeigt ein stählernes Mahnmal, das jetzt der Bildhauer Ulf Petersen (66) aus Eyendorf zur Erinnerung an das schreckliche Schicksal von 20 jüdischen Kindern im NS-Regime schuf. Die Jungen und Mädchen waren im April 1945 - ebenso wie 28 erwachsene Gefangene - von den Nazis in der ehemaligen Hamburger Schule am Bullenhuser Damm, damals eine Außenstelle des Konzentrationslagers...

Panorama

Gedenkveranstaltung zum 80. Jahrestag
Zeichen für Freiheit und Frieden

Am 8. Mai 2025 jährt sich der Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus und damit das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa zum 80. Mal. Anlässlich dieses bedeutenden historischen Ereignisses und vor dem Hintergrund der aktuellen weltpolitischen Lage veranstaltet die Gemeinde Seevetal eine Gedenkveranstaltung, um das Bewusstsein für die Bedeutung von Frieden und Völkerverständigung zu stärken. Befreiung vom NationalsozialismusDie Gemeinderatsvorsitzende Angelika Tumuschat-Bruhn betont: „Der 8....

Panorama

Bendestorf: Unterricht im Museum
Schüler diskutieren mit Filmmemacher Dermühl

Schüler sind oft nicht so oberflächlich, wie manche meinen: Kürzlich besuchte die Klasse 10e der Horizonta-Oberschule Jesteburg das Filmmuseum Bendestorf - und zeigte sich überraschend gut informiert und diskussionsfreudig zum Thema Nazizeit. Die Klassenlehrerin und stellvertretende Schulleiterin Nadine Ohmann war sehr erfreut gewesen, als Tommy Smidt, Vorsitzender des Vereins Freunde des Filmmuseums Bendestorf, sie und ihre Klasse ins Filmmuseum als außerschulischen Lernort einlud. Die Schüler...

Politik

Zeichen gesetzt für Toleranz
Rund 1.000 Menschen demonstrierten in Winsen gegen Rechtsruck

„Gestern – Heute – Morgen: Für Vielfalt, gegen den Rechtsruck“ lautete das Motto einer Demonstration, zu der jetzt in Winsen etwa 1.000 Teilnehmer aller Altersgruppen zusammenkamen. Sie setzten ein starkes Zeichen für ein friedvolles Miteinander und gegen die zunehmenden rechten Strömungen in der Gesellschaft. Organisiert hatte die Demo die antifaschistische Gruppe "W.L.a.N." ("Winsen Luhe against Nazis") anlässlich der jüngsten Bundestagswahl.  Der Protestzug startete am Bahnhof und führte...

  • Winsen
  • 26.02.25
  • 403× gelesen
Politik

Umbenennung steht nicht mehr zur Diskussion
Erinnerung an Nazi-Zeit: Ostmarkstraße in Stade erhält Gedenktafel

Die Ostmarkstraße in Stade stand schon öfter im Mittelpunkt intensiver politischer Diskussionen. Die letzte Debatte wurde 2019 geführt, nachdem die CDU die Umbenennung der Straße beantragt hatte. Hintergrund war der NS-Bezug des Straßennamens. Die Straße erhielt ihren Namen im Jahr 1938, als dort eine Siedlung für verdiente SA-Mitglieder errichtet wurde. Der Straßenname "Ostmark" entspringt der nationalsozialistischen Terminologie. Die Nazis bezeichneten Österreich, das damals per Handstreich...

  • Stade
  • 28.11.24
  • 412× gelesen
Panorama

Projekttag „Schule ohne Rassismus"
Zeitzeugen zu Gast an der Estetalschule

Ruhig wurde es am 12. November in der Aula der Oberschule in Hollenstedt, als die beiden Hamburger Zeitzeugen Frauke Petershagen (*1936) und Manfred Hüllen (*1939) aus ihrer Kindheit im Nationalsozialismus und der Nachkriegszeit berichteten und die Schülerinnen und Schüler durch ihre Erzählungen daran teilhaben ließen. Die Schule war der Bitte Manfreds Hüllens nachgekommen, mit der Schülerschaft als Zeitzeuge ins Gespräch kommen zu dürfen. Im Rahmen des jährlichen Projekttages „Schule ohne...

Politik

"Graf-Luckner-Weg" in Neu Wulmstorf
Wenn Straßennamen zum Zankapfel werden

"Schillerstraße", "Brüder-Grimm-Weg" oder "Geschwister-Scholl-Platz" kommen in vielen deutschen Städten vor. Bedeutende historische Figuren als Namensgeber sind keine Ungewöhnlichkeit und ehren die jeweiligen Persönlichkeiten meist posthum. Wenn es jedoch Zweifel an der Integrität der Geehrten gibt, werden schnell Forderungen nach einer Aberkennung laut. So auch aktuell in Neu Wulmstorf. Die Gemeinde wurde durch Bürger auf den "Graf-Luckner-Weg" aufmerksam gemacht, der nach Felix Graf von...

Panorama
An der Gedenkstätte (v.li.): Udo Antons von der Deutsch-Polnischen Gesellschaft, Bea Trampenau von der  Antifaschistische Erholungs- und Begegnungsstätte Heideruh, Alex Hoffmann aus dem Jugendcafé Buchholz und Ratsvorsitzende Sigrid Spieker (CDU) | Foto: pm
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Kranzniederlegung am Tag der Befreiung
"Erinnern bedeutet, die Demokratie zu verteidigen"

Zum 79. Mal jährte sich das Ende des Zweiten Weltkriegs am heutigen Mittwoch, 8. Mai. Zu diesem Tag der Befreiung kamen in der Buchholzer Innenstadt unter anderem Vertreter der Stadtverwaltung, der verschiedenen politischen Parteien sowie von der Antifaschistischen Erholungs- und Begegnungsstätte Heideruh zusammen, um Kränze und Blumen am Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus niederzulegen. "Es ist wichtig, aufmerksam zu machen und unsere Demokratie aktiv weiter zu verteidigen", sagte...

Panorama
Bei der Einweihung des Mahnmals: Bildhauer Ulf Petersen (3. v. li.) und Hamburgs zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank durchschneiden das rote Band in Anwesenheit von beteiligten Schülern und Vertretern der Vereinigung "Kinder vom Bullenhuser Damm e.V." | Foto: Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke/Hamburg
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Gegen das Vergessen
Bildhauer Ulf Petersen und Schüler schufen Mahnmal für von Nazis getötete Hamburger Kinder

Ein schreckliches Ereignis jährt sich zum 79. Mal: In der Nacht auf den 21. April 1945 wurden in der ehemaligen Hamburger Schule am Bullenhuser Damm, seinerzeit eine Außenstelle des Konzentrationslagers (KZ) Neuengamme, 20 jüdische Kinder und 28 erwachsene Häftlinge von Nationalsozialisten ermordet. Zuvor waren die Jungen und Mädchen im KZ zu pseudomedizinischen Zwecken missbraucht worden. Um an das tragische Schicksal und den Holocaust zu erinnern, schufen der renommierte Bildhauer Ulf...

Panorama
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Holocaust-Gedenktag am 27. Januar
Das GAK auf den Spuren des Nationalsozialismus in Buchholz

Der Kampf um den Erhalt der Demokratie in Deutschland ist, wie nicht zuletzt an der großen Demonstration am Samstag, 27. Januar in Buchholz zu sehen, in vollem Gange und notwendig. Um weiter zur Aufklärung der Jugendlichen über die NS-Zeit beizutragen, hat die Geschichts-AG des Gymnasiums Am Kattenberge Buchholz (GAK) in Zusammenarbeit mit dem Verein „Heideruh e.V.“ einen Stadtrundgang „Auf den Spuren des Nationalsozialismus“ erarbeitet, an dem kürzlich alle zehnten Klassen des GAK bei eisigen...

Politik
Bei der Verlegung der Stolpersteine im Oktober 2021 wurde an die Schicksale der NS-Opfer in Tostedt erinnert | Foto: bim
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Gedenken an Opfer des Nationalsozialismus
Damit sich Grausamkeiten nicht wiederholen

Ein Treffen von hochrangigen AfD-Politikern, Neonazis und finanzstarken Unternehmern im November in einem Hotel bei Potsdam und ihrem "Geheimplan" der "Remigration" - die Ausweisung oder Verdrängung von Asylbewerbern, Ausländern mit Bleiberecht und nicht assimilierten Staatsbürgern in einen „Musterstaat“ in Nordafrika - sorgt seit Tagen für bundesweite Schlagzeilen. Wie gefährlich solches Gedankengut ist und wozu es führen kann, wurde im Nationalsozialismus mit dem Holocaust - dem staatlich...

Panorama
Das Rätsel um den Feldpost-Briefumschlag mit der kaum noch lesbaren Handschrift konnte jetzt gelöst werden | Foto: Möller
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Feldpost-Rätsel ist gelöst
Dierkshausener Georg Becker zeigte im NS-Regime Zivilcourage

"Feldpost als einzige Spur", titelte das WOCHENBLATT, als es kürzlich über die Suche von Klaus Möller aus Rosengarten-Sottorf nach einem Mann aus Dierkshausen bei Hanstedt (Landkreis Harburg) berichtete, der während des Nazi-Regimes zur Zeit des Zweiten Weltkrieges eine Jüdin beherbergte. Möller engagiert sich in der Initiative "Gedenken in Harburg" des Kirchenkreises Hamburg-Ost, die die Geschichte des Nationalsozialismus vor Ort erforscht. Einziger Anhaltspunkt bei Möllers Suche: eine...

Panorama
Schüler des zehnten Jahrgangs mit ihrer Geschichtslehrerin Kati Grewe (re.) | Foto: Neises
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Winsen
Zehnter Jahrgang der Eckermann-Realschule erstellt eigene Ausstellung über Widerstandsgruppen im Nationalsozialismus

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts haben sich die Schüler des zehnten Jahrgangs der Eckermann-Realschule in Winsen intensiv mit dem Thema Widerstand im Nationalsozialismus auseinandergesetzt. Unter der Leitung ihrer engagierten Geschichtslehrerin Kati Grewe haben die Schüler nicht nur bekannte Widerstandsgruppen wie die Weiße Rose und die Verschwörer um Graf Claus Schenk von Stauffenberg untersucht, sondern auch Einzelpersonen wie den mutigen Georg Elser in den Blick genommen. "Widerstand ist...

  • Winsen
  • 23.11.23
  • 376× gelesen
Panorama

Winsen
Gedenken an ermordete Juden

In einer Gedenkfeier riefen sich die Teilnehmenden in der St. Marien-Kirche in Winsen die Opfer des nationalsozialistischen Rassenwahns in Erinnerung, der am 9. November 1938 mit der Reichsprogromnacht eine weitere Stufe der Grausamkeit erreichte. Die Namen von getöteten jüdischen Menschen aus Winsen wurden verlesen, viele von ihnen waren Söhne und Töchter der Stadt. "Wir bekennen damit für die Gegenwart: Antisemitismus hat bei uns keinen Raum“, sagte Superintendent Christian Berndt in seiner...

  • Winsen
  • 11.11.23
  • 402× gelesen
Panorama
Der Umschlag der an Maria Leipelt geschriebenen Festpost mit der kaum noch lesbaren Empfänger-Adresse "bei G. B... / Dierkshausen"  | Foto: Möller
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Feldpost als einzige Spur
Unbekannter Dierkshausener zeigte im NS-Regime Zivilcourage

Gesucht wird ein unbekannter Mann aus Dierkshausen bei Hanstedt (Landkreis Harburg), der während des Nazi-Regimes zur Zeit des Zweiten Weltkrieges eine Jüdin beherbergte. Einziger Anhaltspunkt ist ein Feldpost-Briefumschlag mit kaum noch lesbarer Anschrift. Was sich auf den ersten Blick liest wie ein Krimi-Plot, ist tatsächlich quasi die Lebensaufgabe von Klaus Möller aus Rosengarten-Sottorf, der sich in der Initiative "Gedenken in Harburg" des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises...

Panorama
Die Stolpersteine in Gedenken an Anna Riepshoff und Boleslaw Marzec vor dem Rathaus in Tostedt | Foto: pm
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In Tostedt und Otter
Weitere Stolpersteine verlegt

Sie gedenken den Opfern des Nationalsozialismus und erinnern an die individuellen Schicksale einzelner Menschen: Stolpersteine, kleine in den Boden eingelassene, beschriftete, goldene Tafeln. In Tostedt und Otter wurden kürzlich weitere dieser Mahnmale verlegt.  "Es ist ein wichtiges und tolles Projekt, eine Art des Erinnerns, die auffällt", sagt Samtgemeinde-Bürgermeister Dr. Peter Dörsam. "Wir sind dankbar, dass wir diese engagierte Arbeitsgruppe haben." Zur „Arbeitsgruppe Stolpersteine“...

Panorama

Jesteburg: Forscher im Bossard-Schaumagazin
Jetzt geht es um Jutta Bossard

Das Forschungsprojekt zum Leben und zur Weltanschauung von Jutta Bossard, Teil zwei einer umfangreichen wissenschaftlichen Aufarbeitung zu Leben und der Arbeit der Bossards, hat jetzt begonnen:  Privatdozent Dr. Tobias Hof vom Institut für Zeitgeschichte München-Berlin hat die Arbeit aufgenommen. Gerade sichtet Hof Fotoalben, Briefe, geschäftliche Korrespondenz, Kalender und die private Bibliothek des Künstlerehepaars Johann und Jutta Bossard im Bossard-Schaumagazin. In Teil eins seiner...

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