Aktionstag am Samstag, 19. Juli
Sondermüll richtig entsorgen: Landkreis informiert in der Stader City
- Das Schadstoffmobil ist regelmäßig in den Kommunen des Landkreises Stade unterwegs
- Foto: Abfallberatung LK Stade / Sabine Kiehl
- hochgeladen von Jörg Dammann
Wer kennt das nicht: In der hintersten Ecke der Garage schlummert noch ein halbvoller Farbtopf oder in einer Schublade wird das Smartphone mit dem Sprung im Display gelagert - mitsamt einem Haufen ausgedienter Akkus. Doch wohin mit dem ganzen Kram? Auf keinen Fall in die Mülltonne – das ist nicht nur verboten, sondern auch richtig gefährlich. Wer mehr wissen will, sollte sich Samstag, den 19. Juli, vormerken.
An dem betreffenden Samstag postiert sich das Team vom Amt für Abfall und Kreislaufwirtschaft des Landkreises Stade von 9 bis 13 Uhr auf dem Platz „Am Sande“ in Stade. Zwischen 9 und 13 Uhr gibt es Infos aus erster Hand: Wo Sonderabfälle hingehören, was man auf keinen Fall vermischen sollte und warum man Altgeräte lieber repariert als entsorgt.
Sonderabfall nicht in den Hausmüll
Von Abflussreiniger über Energiesparlampen bis hin zu Unkrautvernichtern – all das zählt zum sogenannten Sonderabfall. Und der hat es in sich: In der Restmülltonne kann es zu chemischen Reaktionen kommen, die selbst das Müllfahrzeug gefährden. Deshalb: Finger weg vom normalen Müllbehälter. Stattdessen sollte dieser Sondermüll zu den Abfallwirtschaftszentren in Stade oder Buxtehude gebracht werden – oder zum Schadstoffmobil, das regelmäßig im Kreisgebiet unterwegs ist.
Elektroschrott bitte nicht in die Tonne
Auch kaputte Elektronikgeräte, vom alten Rasierer bis zur durchgebrannten Lichterkette, gehören nicht in den Hausmüll. Sie enthalten wertvolle Metalle – und manchmal auch Schadstoffe. Der Landkreis Stade bietet gleich mehrere Möglichkeiten zur Abgabe: Wertstoffhöfe, Sammelstellen und sogar Supermärkte und Discounter nehmen viele Geräte kostenlos zurück. Wer ein kaputtes Gerät reparieren lassen will, findet Unterstützung in einem der vielen Repaircafés – von Stade bis Drochtersen.
Zwar nimmt das Schadstoffmobil am 19. Juli keine Abfälle an, aber vorbeischauen ist dennoch sinnvoll. Die Besucher können sich den Annahme- und Sortierbereich anschauen und sich zeigen lassen, wie es richtig geht. Für den spielerischen Lernfaktor sorgt ein Glücksrad, bei dem Kinder wie Erwachsene ihr Wissen rund um Mülltrennung & Co. testen können.
Redakteur:Jörg Dammann aus Stade |
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