Am Wettbewerb beteiligt
Hansestadt Stade will Technologiezentrum für Wasserstoff werden

Bürgermeister Sönke Hartlef und Stades Wirtschaftsförderin Saskia Deckenbach möchten die Hansestadt zu einem Technologie- und Innovationszentrum in Sachen Wasserstoff entwickeln
  • Bürgermeister Sönke Hartlef und Stades Wirtschaftsförderin Saskia Deckenbach möchten die Hansestadt zu einem Technologie- und Innovationszentrum in Sachen Wasserstoff entwickeln
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nw/jab. Stade. Die Hansestadt Stade soll zu einem Technologie- und Innovationszentrum in Sachen Wasserstoff entwickelt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Wirtschaftsförderung sich nun an einem bundesweiten Standortwettbewerb beteiligt.

Ausgeschrieben war dieser Wettbewerb vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. In einem ersten Durchlauf sollen drei Standorte gefunden werden, die sich mit einer dann anzufertigenden Machbarkeitsstudie weiter darum bewerben können, am Ende als Technologie- und Innovationszentrum für Wasserstoff ausgewählt zu werden. Das Zentrum soll eine Entwicklungsumgebung für kleine und mittelständische Unternehmen sowie Start-ups darstellen, die sich von dort aus im internationalen Wettbewerb positionieren können.

„Mit dem vorhandenen Know-how und der schon existierenden Wertschöpfungskette ist Stade bereits jetzt gut für kommende Projekte im Bereich Wasserstoff aufgestellt. Dies begünstigt die Etablierung eines solchen Zentrums, das idealerweise in die norddeutsche Wasserstoffstrategie passt“, erklärt Wirtschaftsförderin Saskia Deckenbach. Konkret nennt sie als Beispiele für die guten Voraussetzungen die vorhandene Infrastruktur und Verkehrsanbindung sowie das Forschungszentrum im CFK-Valley.

Unterstützt wird die Bewerbung der Hansestadt Stade von mehr als 20 Unternehmen, Institutionen und Forschungseinrichtungen aus der sogenannten ARTIE-Region, einem Bündnis für innovationsorientierte Wirtschaftsförderung in Nord-Ost-Niedersachsen. Sie alle haben Interesse am Bau beziehungsweise der Nutzung eines solchen Technologiezentrums, arbeiten bereits mit Wasserstoff oder planen entsprechende Projekte. „Dieser Rückhalt ist mit Sicherheit ein weiterer Pluspunkt für uns“, sagt Deckenbach.

Sönke Hartlef, Bürgermeister der Hansestadt Stade: „Wir wollen unseren Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten und Stade daher als Drehscheibe für flüssige Energieträger aus erneuerbaren Quellen – beispielsweise Wasserstoff – etablieren. Insofern unterstütze ich die Teilnahme an dem Wettbewerb und das Engagement der Wirtschaftsförderung unserer Stadt. Ich hoffe, dass unsere Bestrebungen zusätzliche Unterstützung erfahren, wenn die Hansestadt Stade tatsächlich als Standort für ein Technologie- und Innovationszentrum für Wasserstoff ausgewählt wird.“

Autor:

Jaana Bollmann aus Stade

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