Laden leer - Zukunft ungewiss

Leere Regale, abgesperrte Gänge, Restposten auf Paletten
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Insolventer Baumarkt Max Bahr in Stade: Ausverkauf bis Dienstag, 25. Februar

tp. Stade. Trauriges Ende für den Max Bahr-Baumarkt am Haddorfer Grenzweg 5 im Gewerbegebiet Am Steinkamp in Stade: Nachdem die große deutsche Baumarktkette nach 134 Jahren Insolvenz angemeldet hatte (das WOCHENBLATT berichtete), läuft allerorten der Ausverkauf. Auch im Markt in Stade prangen die Rabattschilder.

60 Prozent und mehr Preisnachlass lockt die Schnäppchenjäger, die den Laden inzwischen weitgehend leergeräumt haben. Große Teile der Verkaufsfläche sind mit Bauband abgesperrt. Noch bis einschließlich Dienstag, 25. Februar, läuft der Ausverkauf, der bereits Ende November begann.

Die Zukunft der 40 Beschäftigten ist weiter ungewiss. Die Angestellten seien weiter motiviert bei der Arbeit, sähen dem Aus jedoch mit Wehmut entgegen, sagt der stellvertretende Filialleiter Moritz Mühlke (36). Laut Mühlke wird in die Räume von Max Bahr in Stade wahrscheinlich kein anderer Baumarkt einziehen. Zu ihm sei durchgedrungen, dass sich Möbel-Discounter für das Gewerbeobjekt interessieren.

• Der ehemalige Praktiker-Baumarkt im Gewerbegebiet Stade Süd ist jetzt ein Hagebau-Markt. Termin der Neueröffnung: Donnerstag, 13. Februar.

• Mehr zum Thema lesen Sie in einer kommenden WOCHENBLATT-Ausgabe.

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