Real Estate Arena in Hannover
Landkreis Stade wirbt auf Immobilienmesse um Investoren und neue Unternehmen
- Gemeinsam für den Wirtschaftsstandort Landkreis Stade (v. li.): Matthias Reichert (Landkreis Stade), Kerstin Maack (Buxtehude) und Matthias Bunzel (Stade) auf der Real Estate Arena in Hannover
- Foto: Daniel Beneke
- hochgeladen von Jörg Dammann
Gewerbegebiete in Stade, neue Wohnungen in Buxtehude und der Bau der Küstenautobahn A20 waren kürzlich sogar Themen in Hannover: bei der Real Estate Arena (REA) auf dem Messegelände der Landeshauptstadt. Aus dem Landkreis Stade waren Wirtschaftsförderer und IHK auf dieser Fachmesse für Immobilien sowie Projekt- und Stadtentwicklung, um die Region als attraktiven Wirtschafts- und Lebensstandort zu präsentieren.
Auf die Region aufmerksam machen
Mit 420 Ausstellern und rund 8.000 Besuchen mit fachlichem Hintergrund unterstrich die Real Estate Arena erneut, dass sie eine zentrale Plattform in Sachen Immobilien und Zukunftsthemen darstellt. Für Matthias Reichert, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung des Landkreises Stade, stand dabei vor allem eines im Mittelpunkt: den Landkreis Stade bekannter machen. „Unser Ziel ist es, Investoren zu gewinnen. Wir möchten sie auf unsere Region aufmerksam machen“, sagt Reichert. Gemeinsam mit den Städten und Gemeinden präsentierte der Landkreis konkrete Flächenangebote in Gewerbegebieten. Bereits im Vorfeld hatten zahlreiche Interessenten Gesprächstermine am Messestand vereinbart. Neben möglichen Investitionen ging es dabei auch darum, neue Kontakte zu knüpfen und Netzwerke auszubauen.
- IHK-Referentin Sina Elmers wirbt auf der Real Estate Arena für wichtige Infrastrukturprojekte wie den Weiterbau der A20
- Foto: Daniel Beneke
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Starke Gemeinschaft für die Region
Der Landkreis war in Hannover nicht allein unterwegs. Auch die Wirtschaftsförderungen der Hansestädte Stade und Buxtehude waren vertreten und warben gemeinsam für den Wirtschaftsstandort an der Unterelbe. Ebenfalls in Hannover war die Industrie- und Handelskammer (IHK) Stade für den Elbe-Weser-Raum. IHK-Infrastrukturreferentin Sina Elmers machte Werbung für die Kampagne „Das wird gut“, die sich unter anderem für wichtige Infrastrukturprojekte wie den Weiterbau der A20 einsetzt. Die auffälligen Warnwesten und Aufkleber mit dem Kampagnenlogo waren auf der Messe ein echter Hingucker und erfreuten sich großer Beliebtheit.
Wohnungsbau bleibt wichtiges Thema
Neben Gewerbeansiedlungen und Wirtschaftsförderung spielte auf der Messe vor allem der Wohnungsbau eine zentrale Rolle. Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay bezeichnete die Bereitstzellung von ausreichendem Wohnraum als eine der wichtigsten Herausforderungen der kommenden Jahre. „An der Wohnungsbaufrage wird sich die Zukunft der Städte und des gesellschaftlichen Zusammenhalts entscheiden“, sagte Onay. Die Real Estate Arena zeige, wie wichtig der Austausch zwischen Politik, Verwaltung und Wirtschaft sei.
Weniger Bürokratie soll Bauen erleichtern
Niedersachsens Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne (SPD) blickte optimistisch auf die Entwicklung der Branche. Die wachsenden Besucherzahlen der Messe zeigten, wie groß das Interesse an Standort- und Immobilienthemen sei. Tonne verwies auf die jüngste Novelle der niedersächsischen Bauordnung. Ziel sei es, Bauprojekte einfacher und schneller umzusetzen. Genehmigungsverfahren wurden vereinfacht und verschiedene Standards angepasst. „Wir haben es geschafft, materielle Standards abzusenken und Genehmigungsverfahren einfacher zu machen“, sagte der Minister. Dadurch werde das Bauen nicht schlechter, sondern flexibler und oft auch kostengünstiger. Weitere Anpassungen seien bereits in Vorbereitung.
Redakteur:Jörg Dammann aus Stade |
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