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Große Schäden im Landkreis Harburg nach Unwetter

War auch überflutet: die Bahnhofstraße in Hittfeld (Foto: FF Seevetal)
ce. Landkreis. Große Schäden hat ein Unwetter angerichtet, dass am Freitagabend über den Landkreis Harburg zog. Besonders betroffen war die Gemeinde Seevetal, Einsätze für die Feuerwehren gab es aber auch in der Elbmarsch, Jesteburg, Rosengarten und Winsen.
Gegen 20 Uhr gingen die ersten Notrufe in der Leitstelle in Winsen ein, und dann ging es Schlag auf Schlag. Durch sintflutartige Regenfälle liefen insbesondere in Hittfeld und Umgebung zahlreiche Keller voll. Zudem wurden mehrere Straßen überflutet, darunter auch die A1, die in Höhe der Anschlussstelle Hittfeld vorübergehend gesperrt werden musste. In einer Bahnunterführung bei Emmelndorf stand das Wasser über einen Meter hoch. Aus einem bis zu den Fenstern versunkenen Fahrzeug musste die Fahrerin befreit werden. Alle Seevetaler Wehren waren im Einsatz und wurden von Kollegen aus Rosengarten, Tostedt und Hanstedt unterstützt. Für Löscharbeiten an einem brennenden Pkw auf der A7 wurden Feuerwehrleute schließlich aus dem Unwettereinsatz herausgelöst und auf die Autobahn entsandt.
Insgesamt arbeiteten die Feuerwehren des Landkreises Harburg in der Nacht zu Samstag über 150 Einsatzstellen ab. Am Samstagmorgen mussten die Seevetaler Wehren nach Durchzug eines Unwettergebietes erneut zu mehreren Einsätzen ausrücken. Um 6.30 Uhr erfolgten die nächsten Alarmierungen in Meckelfeld, Fleestedt, Beckedorf und Hittfeld aufgrund überfluteter Straßen und vollgelaufener Keller. Eine besondere Herausforderung stellte ein Autofahrer in Fleestedt dar, der die Feuerwehrleute bepöbelte und bespuckte. Er wurde schließlich von der Polizei in Gewahrsam genommen.
Zur Grundschule Emmelndorf rückten die Feuerwehren Hittfeld, Lindhorst und Helmstorf am Samstagmittag aus. Aufgrund der Wassermassen waren Teile der Schule unterspült worden. Dadurch wurde die Gebäudesubstanz beschädigt, und ein Statiker muss das Gebäude überprüfen. Um weiteren Schaden durch Regenfälle am Gebäude zu verhinden, wurde entschieden, einen Sandsackwall um die Schadenstelle zu errichten.