Zollkontrollen gegen Schwarzarbeit
Arbeiter im Landkreis Harburg ohne Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis
- Der Zoll kontrollierte u.a. Baustellen (Symbolfoto)
- Foto: Zoll
- hochgeladen von Bianca Marquardt
Kommunen und Zoll führten jetzt zwei Tage lang landesweit Kontrollen gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung durch. Im Landkreis Harburg wurde ein Arbeitnehmer ohne die erforderliche Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis angetroffen. Der Fall wurde an die zuständige Ausländerbehörde übergeben. Die Person musste ihre Tätigkeit unverzüglich einstellen und erhielt eine Aufforderung zur Vorsprache bei der Ausländerbehörde.
In ganz Niedersachsen überprüften die Bediensteten 458 Betriebe und rund 1.000 Personen und deckten 242 Verdachtsfälle von illegaler Beschäftigung und Schwarzarbeit auf. Der Schwerpunkt der Überprüfungen lag auf Betrieben mit handwerks- und gewerberechtlichen Arbeits- und Aufgabenbereichen. Neben Baustellen wurden unter anderem Kfz-Betriebe geprüft.
Im Bereich Lüneburg waren 20 Bedienstete der Kommunen, 53 Bedienstete der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) sowie acht Bedienstete der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft, des Jobcenters und der Ausländerbehörde in den Landkreisen Harburg, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Osterholz, Rotenburg (Wümme), Stade, Uelzen und der Stadt Cuxhaven im Einsatz. Dabei stellten die Bediensteten insgesamt fünf mutmaßliche Rechtsverstöße gegen die Handwerksordnung und zwei mutmaßliche Rechtsverstöße gegen die Gewerbeordnung fest.
Redakteur:Bianca Marquardt aus Tostedt |
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