Entlaufener Jungbulle auf der A39 bei Winsen erschossen

Mit einem entlaufenen Jungbullen hatte es die Polizei am Donnerstag in den späten Abendstunden auf der A39 zwischen Winsen und Handorf im Bereich Radbruch zu tun.
Der Halter des Tiers hatte gegen 21.30 Uhr die Polizei alarmiert und den entlaufenden Jungbullen von seinem Hof gemeldet. Der Tierhalter gab dabei auch an, dass das Tier außer Kontrolle sei und sich dieses nicht mehr einfangen ließe. Mit der Tötung des Tieres war er ausdrücklich einverstanden.
Der Jungbulle lief zu diesem Zeitpunkt von Wittorf über die Feldmark in den Bereich der Autobahn und querte dort die Fahrbahn. Die Polizei leitete in Zusammenarbeit mit der Autobahnpolizei eine Vollsperrung der A39 zwischen Winsen und Handorf ein. Das Tier wurde in der Folge kontrolliert durch einen Polizeibeamten mit einer dienstlichen Langwaffe erlegt. Der Tierhalter sorgte für die weiteren Maßnahmen bzw. den Abtransport. Die Ermittlungen zur Ursache des "Ausbruchs" des Jungbullen dauern an.
Die Nottötung des Tieres erfolgte mit einer dienstlichen Langwaffe sowie für diese Fälle speziell ausgebildete Polizeibeamte. Ein Jagdausübungsberechtigter befand sich parallel auf der Anfahrt, kam aber nicht mehr zum Einsatz. Zu Personen- oder größeren Sachschäden kam es nicht.

Tödlicher Verkehrsunfall in Buchholz
Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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