Strafverfahren gegen Facebook-User

In diesem Netzwerk wurden die Bilder gepostet
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  • hochgeladen von Thomas Lipinski

thl. Winsen. Das Internet als Spielwiese für Perverse und Schwachköpfe? Seinen abartigen Humor muss ein Facebook-User aus Winsen jetzt wohl teuer bezahlen. Er hatte in dem Netzwerk zwei Bilder gepostet, auf denen ein totes und bestial verstümmeltes Kind sowie ein Topf mit kochender Tomatensoße zu sehen waren. Dazu schrieb er: "So sieht es aus, wenn es fertig ist."
Was der Winsener lustig fand, war für andere Facebook-User gar nicht witzig - sie erstatteten Anzeige gegen ihn. Die Folge: Die Polizei rückte bei dem Winsener an, durchsuchte seine Wohnung und stellte seinen Computer sicher. Jetzt droht ihm ein Strafverfahren wegen Gewaltdarstellung (§ 131 Strafgesetzbuch). Darauf steht bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe. Medienexperten bezweifeln inzwischen, dass dieses Strafmaß zur Abschreckung ähnlich gestrickter Zeitgenossen ausreicht.
• Sollten barbarische, gewaltverherrlichende Darstellungen in TV und Internet stärker reglementiert werden? Schreiben Sie uns: red-buch@kreiszeitung-wochenblatt.de

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